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Helmstedter rammt Streifenwagen auf der A 7



Helmstedt

Helmstedter rammt Streifenwagen auf der A 7


Symbolbild Foto: Sina Rühland
Symbolbild Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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Bad Hersfeld. Mehrere Anrufe besorgter Autofahrer gingen am Donnerstagabend (30.06), gegen 1935 Uhr, über den Notruf 110 bei der Autobahnpolizeistation in Bad Hersfeld ein. Der Fahrer eines Audi TT befuhr die A 7 in Fahrtrichtung Kassel auf der linken Fahrspur von zwei Fahrspuren ständig auf der Höhe eines auf der rechten Fahrspur fahrenden Lkw und behinderte dadurch den nachfolgenden Verkehr. Kurze Zeit später erneute Anrufe bei der Autobahnpolizei. Der Audi TT fahre nun mit 20 bis 30 km/h auf dem linken Fahrstreifen. Dies geht aus einer Polizeimeldung hervor.

Eine wenige Kilometer entfernt alarmierte Funkstreife nahm sich der Sache an. Beim Eintreffen der Streife stand der Audi TT plötzlich auf der linken Fahrspur. Der Funkwagen setzte sich dann über die rechte Fahrspur leicht schräg vor den Audi. Als die Polizeibeamten aussteigen wollten, beschleunigte der Fahrer des Audi TT plötzlich und fuhr in die linke Seite der Funkstreife. Beide Autos, Funkstreife und Audi TT, fuhren dann noch zirka 50 Meter weiter. Dabei rammte der Audi die Funkstreife erneut. Der Unfallverursacher, ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis Helmstedt, wurde daraufhin festgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Fulda wurde eine Blutentnahme bei dem Fahrer angeordnet. Ebenso wurde der Audi sichergestellt für eine eventuelle technische Untersuchung. Der Führerschein des Mannes wurde ebenso sichergestellt. Bis jetzt ist vollkommen unklar warum der 50-jährige dieses Verhalten als Fahrer an den Tag gelegt hat. Durchaus ist möglich, dass er unter Drogen- bzw. Alkoholeinfluss mit seinem Auto unterwegs war. Daher wurde ihm die Blutentnahme von einem Arzt genommen.


Der Verkehrsunfall wurde gemäß den Dienstvorschriften von einer anderen Funkstreife der Polizeistation Bad Hersfeld aufgenommen. Nach Angaben dieser Beamten machte der Mann bei der Unfallaufnahme einen abwesenden und verwirrten Eindruck. Aus diesem Grunde bestand für die Polizeibeamten Anlass den Mann wegen Eigen- und Fremdgefährdung in einen psychiatrische Klinik einzuweisen und einem Facharzt vorzustellen.

Bei dem Rammen des Autos der Funkstreife der Polizeiautobahnstation wurden die beiden Polizeibeamten leicht verletzt. Es entstand insgesamt und Schaden von zirka 5.000,- Euro.


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