Region. Bei der bundesweiten Aktion der Weihnachtstrucker haben Ehrenamtliche der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) in den letzten drei Wochen Spenden für notleidende Menschen in Südosteuropa eingesammelt. In Pakete verpackt, gehen diese am 2. Weihnachtstag auf die Reise. Das Ziel der Aktion aus Niedersachsen und Bremen ist die Ukraine. Die Pakete werden bis nach Nordrumänien in ein Sammellager gefahren. Von dort aus bringen Partner-Speditionen die Weihnachtsgeschenke über die Grenze in das vom Krieg gebeutelte Land. Dies teilten die Johanniter mit.
„Es sind ganz einfache Dinge, die wir in die Ukraine schicken. Reis, Mehl, Seife oder auch ein kleines Spielzeug für Kinder sind in den Paketen dabei. Das mag für uns auf den ersten Blick keine große Sache sein, doch ein jedes Paket unterstützt Menschen in größter Not, bringt ihnen Freude und ist ein Zeichen der Solidarität“, sagt Sarah Pfaffenrath, Leiterin des Ehrenamtes der JUH in Salzgitter.
Zahlreiche Unterstützung
Die Sammelaktion der Johanniter-Weihnachtstrucker läuft noch bis zum 16. Dezember. Bis dahin können Pakete abgegeben werden. Die Ehrenamtlichen kontrollieren anschließend den Inhalt. Danach gehen die Pakete ab dem 17. Dezember zum Johanniter-Sammelzentrum nach Wunstorf. Von dort startet der Konvoi am 2. Weihnachtstag mit 14 Johannitern aus dem Landesverband Niedersachsen/Bremen Richtung Nordrumänien. Drei von ihnen kommen aus dem Ortsverband Salzgitter: Sabine Symietz, Holger Vree und Benjamin Retzack fahren als Weihnachtstrucker die mehr als 1.500 Kilometer lange Strecke mit.
Es gibt auch die Möglichkeit, „virtuelle Päckchen“ zu packen. Mit diesen Geldspenden werden Teile des Inhalts oder komplette Pakete finanziert. Die Päckchen werden im Anschluss von bewährten Partnern in den Empfängerländern gepackt. Auf der Internetseite www.weihnachtstrucker-spenden.de kann jeder ein Päckchen – oder auch zwei und mehr – packen.
Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten: www.johanniter.de/weihnachtstrucker