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"Hochmodernes Arbeitsumfeld": Amazon will Helmstedter Logistikzentrum 2022 eröffnen



Helmstedt

"Hochmodernes Arbeitsumfeld": Amazon will Logistikzentrum 2022 eröffnen

Bereits im kommenden Jahr soll das Amazon Logistikzentrum in Helmstedt eröffnen. Der Versandriese verspricht dabei entgegen aller Kritik ein "hochmodernes Arbeitsumfeld".

von Niklas Eppert


Noch größer als im Verteilzentrum Lengede auf diesem Foto, soll es im Amazon Logisitikzentrum Helmstedt zu gehen.
Noch größer als im Verteilzentrum Lengede auf diesem Foto, soll es im Amazon Logisitikzentrum Helmstedt zu gehen. Foto: Julia Fricke

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Helmstedt. Wie Amazon in einer Pressemitteilung bestätigt, soll das Helmstedter Logistikzentrum des Unternehmens 2022 seine Arbeit aufnehmen. Demnach sollen an dem Standort dann etwa 1.000 Menschen Arbeit finden. Zu fairen Arbeitsbedingungen, wie der Versandriese betont. In der Vergangenheit sah sich Amazon immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert, seine Mitarbeiter unfair zu behandeln.



Erst im Mai dieses Jahres fand der Spatenstich für das Amazonlogistikzentrum im Helmstedter Stadtteil Barmke statt. Bereits im kommenden Jahr soll der Standort nun seine Arbeit aufnehmen. Mit etwa 1.000 Arbeitsplätzen, wie der Versandriese ankündigt. Dabei wolle das amerikanische Unternehmen seinen Mitarbeitern ein besonders modernes Arbeitsumfeld schaffen.

So verspricht Amazon ein Einstiegsgehalt von 12 Euro pro Stunde, Weiterbildungsmöglichkeiten, bei denen der Arbeitgeber 95 Prozent der Kosten übernähme, sowie beschränkte Mitarbeiteraktien. In der Vergangenheit hatte es im Vorfeld von Standorteröffnungen immer wieder Kritik am US-Versandriesen gegeben.So auch in der Region.

Mehr als nur Pakete verteilen


Dabei soll das Logistikzentrum eine breitere Bandbreite bieten, als die von vielen befürchteten "Billiglohnjobs" in der Logisitik. Im Amazonlogistikzentrum sollen demnach auch viele kaufmännische Angestellte und IT-Kräfte, aber auch Gesundheitsteams und Techniker ihre Arbeit aufnehmen.

Der Helmstedter Bürgermeister Wittich Schobert jedenfalls zeigt sich in einer von Amazon verschickten Pressemitteilung erfreut über die Ansiedlung des Logistikriesen. Er lobt nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Investor, Bauherren und Behörden, er sieht in Amazon auch zukünftig einen guten Partner für die alte Universitätsstadt. „Zugleich ist auch der Kontakt zu Amazon selbst in den vergangenen Monaten schnell und unkompliziert gelaufen“, so Schobert. Seine Stadt, aber auch der Landkreis, hoffen durch die Ansiedlung auf weitere wirtschaftliche Impulse für das notorisch strukurschwache Ex-Kohlerevier.

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