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Hubschrauber, Drohnen und Rettungshunde - 100 Einsatzkräfte an Personensuche beteiligt

Am Freitag verschand eine 84-jährige Heimbewohnerin in Heimerode. Die Feuerwehr Othfresen berichtet über die Suchaktion, bei der unzählige Ressourcen mobilisiert wurden und schließlich zum Erfolg führten.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Alexander Panknin

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21.06.2020

Goslar. Am Freitagabend wurde eine ältere Bewohnerin eines Alten- und Pflegeheimes in Heimerode vermisst. (regionalHeute.de berichtete) Die 84-Jährige konnte noch am Samstagnachmittag weitestgehend wohlbehalten aufgefunden werden. Wo und wie die Suche jedoch ablief, teilte die Polizei nicht mit. Die Feuerwehr Othfresen berichtet in einer Pressemitteilung über die großangelegte Personensuche.



Die Suche von Polizei und der Feuerwehr Liebenburg mit der Flugdrohne und der Hundestaffel in der Nacht auf Samstag blieb erfolglos. Ab dem Morgen suchten ein Polizeihubschrauber, mehrere Streifenwagen und Mitarbeiter des Pflegeheims nach der Dame. Nachdem der Hubschrauber ebenfalls keinen Erfolg vermelden konnte, entschied die Einsatzleitung der Polizei die Feuerwehren Othfresen und Liebenburg, sowie das DRK mit einer weiteren Flugdrohne und mehrere Rettungshundestaffeln zur Unterstützung zu alarmieren.

Nach einer Einweisung im Feuerwehrhaus Othfresen sei das Gebiet rund um das Altenheim systematisch von den Einsatzkräften abgesucht worden. Dabei kamen drei Flugdrohnen und insgesamt 13 Rettungshunde zum Einsatz. Zwischenzeitlich habe man das Einsatzgebiet auf den Bereich zwischen Heimerode und Liebenburg eingrenzen können. Somit verlegte die Einsatzleitung aus dem Lageraum im Feuerwehrhaus Othfresen nach Liebenburg.

Person wurde im Wald gefunden


Gegen 13 Uhr wurde die vermisste Person von Mitarbeitern des Altenheims, abseits von einem befestigten Weg, im Wald gefunden. Sofort machten sich der Einsatzleitwagen Othfresen und ein Fahrzeug des DRK Liebenburg auf den Weg zu der verletzten Person. Die Frau wurde von Notfallsanitätern erstversorgt, zum alarmierten Rettungsdienst aus dem Wald gefahren und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Nach einer gemeinsamen Nachbesprechung und Verpflegung aller Einsatzkräfte sei der Einsatz gegen 14:30 Uhr beendet gewesen. Die Zusammenarbeit aller Organisationen habe sehr gut funktioniert. Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt.

Die Feuerwehr Othfresen bedanke sich außerdem herzlich beim NP-Markt am Posthof für die Spende der Verpflegung.


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