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Hydrant bei Unfall umgefahren: Kreuzung wird überflutet

Ein 21-Jähriger Autofahrer hatte die Vorfahrt eines 52-Jährigen missachtet.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

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22.12.2020

Helmstedt. Ein Verkehrsunfall mit drei Verletzten, zwei total beschädigten Fahrzeugen, einem umgefahrenen Hydranten und einem Gesamtschaden von mindestens 50.000 Euro ereignete sich am heutigen Dienstagmorgen gegen 1:10 Uhr in der Leuckartstraße, Ecke Wilhelmstraße in Helmstedt, wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet.



Nach bisherigem polizeilichem Kenntnisstand habe ein 21 Jahre junger Autofahrer aus Wolfsburg in seinem Audi A3 gegen 1.10 Uhr die Wilhelmstraße in Helmstedt befahren und wollte nach rechts in die Leuckartstraße abbiegen. Mit ihm im Fahrzeug habe sich eine 19 Jahre junge Beifahrerin aus Helmstedt befunden. Bei Abbiegevorgang habe der 21 Jahre alte Audi-Fahrer einen vorfahrtsberechtigten 52 Jahre alten Autofahrer aus Helmstedt übersehen, der sich mit seinem VW Sharan mitten im Kreuzungsbereich befunden habe und vom Elzweg in die Leuckartstraße fahren wollte.

Im Kreuzungsbereich sei es zum Zusammenstoß gekommen, wobei sich der Audi des 21-Jährigen durch den Aufprall um 180 Grad gedreht habe und auf Höhe zur Einmündung in die Henkestraße, in Fahrtrichtung Elzweg, zum Stehen gekommen sei. Der 52-Jährige sei indessen mit seinem VW Sharan nach links von der Fahrbahn abgekommen und habe einen dortigen Hydranten umgefahren. Anschließend sei er einige Zentimeter vor einem Wohnhaus, im Gebüsch, zum Stehen gekommen.

Da der Hydrant komplett aus der Verankerung gerissen wurde, seien Unmengen an Wasser auf die Fahrbahn und die umliegenden Gehwege und Flächen geströmt.

Anwohner und Passanten, die durch den Knall aufgeschreckt wurden, wären herbeigeeilt und halfen den Beteiligten, die selbstständig ihre Fahrzeuge verlassen konnten. Drei Rettungswagen seien vor Ort gewesen und hätten die Verletzten ins Helmstedter Klinikum gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurden.

Die Wucht des Zusammenstoßes sei derart heftig gewesen, dass sämtliche Airbags des Audi und einige des Sharan ausgelöst hätten. Die Fahrzeuge wären nach dem Crash nicht mehr fahrbereit gewesen und mussten abgeschleppt werden. Trümmerteile hätten über den gesamten Kreuzungsbereich verteilt gelegen. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Freiwillige Feuerwehr Helmstedt aufgenommen.


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