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IG Metall verabschiedet Resolution für soziale Gerechtigkeit


IG Metall steht für soziale Gerechtigkeit ein. Symbolfoto (Archiv): Antonia Henker
IG Metall steht für soziale Gerechtigkeit ein. Symbolfoto (Archiv): Antonia Henker Foto: Antonia Henker

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20.06.2017

Region. Mehr als 680.000 Beschäftigte aus rund 7.000 Betrieben haben sich bundesweit an der Befragung der IG Metall „Politik für alle – sicher, gerecht und selbstbestimmt“ von Mitte Januar bis Ende Februar 2017 beteiligt. Diese hohe Beteiligung zeigt: Die Beschäftigten wollen mit ihren Wünschen, Sorgen und Forderungen gehört werden.


Daher haben die Delegierten der IG Metall Salzgitter-Peine heute die damit verbundenen Anforderungen an die Politik beraten. Gerade die soziale Gerechtigkeit steht für viele im Mittelpunkt der Politik und dazu gehört aus Sicht der Beschäftigten die Abschaffung der Rente mit 67, die Steigerung des bestehenden Rentenniveaus, die paritätische Finanzierung der Kosten im Gesundheitswesen sowie eine Wende in der Steuerpolitik.

Wolfgang Räschke, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Salzgitter-Peine erklärte:
"Wir sind davon überzeugt, dass eine der sozialen Gerechtigkeit verpflichtende Politik eine tragfähige Perspektive für die Menschen in diesem Land wäre, statt von der Verteidigung der Agenda 2010 zu reden. Für uns ist entscheidend, dass die Inhalte die Interessen der Beschäftigten, der Arbeitslosen und der Rentnerinnen und Rentner berücksichtigt werden, die auch in der Beschäftigtenbefragung klar und deutlich zum Ausdruck kommen.

Wir sind uns bewusst, dass dies kein einfacher und leichter Weg ist und die oben beschriebenen Forderungen aus unserer Beschäftigtenbefragung können und müssen auch noch mit weiteren Forderungen unterlegt werden – von der Verhinderung weiterer Privatisierungen bis hin zur Ablehnung weiterer Einschnitte in das schon ausgehöhlte Asylrecht.

Neben den klaren Anforderungen an die Politik werden wir aus den Ergebnissen der Beschäftigtenbefragung auch Forderungen für unsere Betriebs- und Tarifpolitik formulieren und gemeinsam mit den Beschäftigten angehen.

Allerdings bleibt festzuhalten, dass die Frage der sozialen Gerechtigkeit für uns der Dreh- und Angelpunkt eines notwendigen Politikwechsels ist. Und nur wenn die soziale Frage wieder in den Mittelpunkt der Politik rückt kann man sich dem aufkeimenden Rechtspopulismus erfolgreich entgegenstellen."

Der Katalog mit den zwölf Forderungen der IG Metall Salzgitter-Peine steht auf der Internetseite www.igmetall-salzgitter-peine.de zur Verfügung.


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