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IGS Schöppenstedt - "Politik hat keinen Handlungsspielraum"



Wolfenbüttel

IGS Schöppenstedt - "Politik hat keinen Handlungsspielraum"


Prof. Dr. Reinhard Gerndt und Holger Barkhau. Foto: Grüne
Prof. Dr. Reinhard Gerndt und Holger Barkhau. Foto: Grüne Foto: Grüne

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Landkreis. Im vergangenen Herbst beschloss der Kreistag die Errichtung einer dritten Gesamtschule für den Landkreis Wolfenbüttel in Schöppenstedt. Die Grüne Kreistagsfraktion informiert nun über die IGS Elm-Asse und erklärt: „Fester Schuleinzugsbereich ist Teil der Genehmigung“.



Die Pressemitteilung, in der sich der Vorsitzende der Grünen-Kreistagsfraktion, Holger Barkhau und Reinhard Gerndt zu Wort melden, veröffentlichen wir unkommentiert und ungekürzt.

„Fester Schuleinzugsbereich ist Teil der Genehmigung“


„Die Genehmigung der Integrierten Gesamtschule (IGS) Elm-Asse setzt laut Bescheid der Landesschulbehörde einen festen Schuleinzugsbereich voraus. Alle Schülerinnen und Schüler, die im Gebiet der Samtgemeinde Elm-Asse und in den Gemeinden Dettum und Evessen wohnen und eine IGS besuchen möchten, werden in Schöppenstedt beschult werden. Hier hat die Politik keinen Handlungsspielraum.“ Diese Feststellung trifft der Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Wolfenbütteler Kreistag, Holger Barkhau. „Wir Grüne unterstützen dies, da es darum geht, den Schulstandort im Bereich der Sekundarstufe in der Samtgemeinde Elm-Asse zu erhalten und zu sichern. Nur so können wir die Samtgemeinde und den ländlichen Raum stärken und weitere Abwanderung verhindern, nur so können wir die wohnortnahe Beschulung in der Samtgemeinde Elm-Asse sicherstellen.“


Dieser Zuschnitt des Schuleinzugsbereiches sei von Anfang an die Grundlage der Elternbefragung gewesen, so Barkhau weiter. „Wir konnten auf diese Weise nachweisen, dass mindestens der Bedarf für eine dreizügige IGS besteht. Wir erwarten, dass sich in den kommenden Jahren die Schülerzahlen in Richtung Vierzügigkeit bewegen werden, zumal die Schülerinnen und Schüler aus der Samtgemeinde Heeseberg im Landkreis Helmstedt voraussichtlich ebenfalls die IGS in Schöppenstedt werden besuchen dürfen.“ Eine verbindliche Aussage über die Möglichkeit, auch die Sekundarstufe II in der Samtgemeinde Elm-Asse besuchen zu können, könne und müsse zurzeit noch nicht getroffen werden, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Reinhard Gerndt: „Die Schülerinnen und Schüler werden entweder in Schöppenstedt oder in Wolfenbüttel das Abitur machen können – beides ist akzeptabel.“

Der Landkreis versuche nun, die Verkehrsverbindungen zu und von der zukünftigen IGS zu optimieren, so Dr. Gerndt. „Unser Ziel ist, dass der Rahmen der bisherigen Fahrtzeiten nicht überschritten wird – für viele Schülerinnen und Schüler werden sich die Schulwegzeiten sicherlich sogar verkürzen.“ Wichtig sei, dass die Eltern in allen Ortschaften der Samtgemeinde Elm-Asse nun ihre Energie daran setzen, den Aufbau der IGS in der Samtgemeinde zu unterstützen und auf diese Weise ein optimales schulisches Angebot zu ermöglichen, erklärt Holger Barkhau abschließend.


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