Imke Byl: „Unfall zeigt, dass es keine Sicherheit geben kann“

13. Februar 2018
Imke Byl erneuert ihre Forderungen nach einer Regulierung von Bohrvorhaben. Foto: Grüne; aktuell(24)
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Gifhorn. Am heutigen Dienstag gab das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bekannt, dass es in der Nacht von Montag auf Dienstag im Bereich Hankensbüttel nahe des Wasserschutzgebiets Schönewörde zu einer Nassölleckage kam (regionalHeute.de berichtete). Dazu äußerte sich nun die Grüne-Landtagsabgeordnete Imke Byl.

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Sie ist umweltpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion aus Gifhorn.  Vor dem Hintergrund der Vorfälle erneuert sie ihre Forderung nach einem Moratorium für alle Bohrvorhaben in Wasserschutzgebieten: „Der Unfall zeigt klar, dass es nie eine vollständige Sicherheit bei Öl- und Gasbohrungen geben kann. Wasserschutzgebiete schützen unser Trinkwasser und müssen daher für Bohrungen tabu sein!“

Es sei gut, dass die zuständigen Behörden sofort eingebunden wurden und die Schadensbegrenzung schnell angepackt wurde. Nun muss eine zeitnahe und transparente Bilanzierung möglicher Umweltschäden erfolgen.

„Die SPD hatte sich im Landtagswahlkampf gegen Öl- und Gasbohrungen in Wasserschutzgebieten ausgesprochen. Der Nassölaustritt bei Hankensbüttel macht einmal mehr deutlich, dass es ein Moratorium für alle laufenden und geplanten Bohrungen in solchen Schutzzonen geben muss.“

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