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Ingrid Pahlmann zeigt sich über neue Bauernregeln empört


Ingrid Pahlmann von der CDU ist mit der Kampagne des Umweltministerium nicht einverstanden. Foto: CDU
Ingrid Pahlmann von der CDU ist mit der Kampagne des Umweltministerium nicht einverstanden. Foto: CDU Foto: CDU

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06.02.2017

Gifhorn. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann äußert sich zur neuen Kampagne des Umweltministeriums um neue Bauernregeln. regionalHeute.de veröffentlicht diese Pressemitteilung ungekürzt und unkommentiert.


Die neue Kampagne der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sorgt für Unmut und Kritik aus den Reihen der Christdemokraten. Als Mitglied im Agrarausschuss des Deutschen Bundestags ist Ingrid Pahlmann (CDU) entrüstet über die sogenannten „neuen Bauernregeln“:

„Die Kampagne von Frau Hendricks „Gut zur Umwelt. Gesund für alle“ lässt jeden Respekt vor der harten und hochkomplexen Arbeit unserer Landwirte vermissen, sie ist ein bodenloser Angriff auf einen kompletten Berufsstand. Bauernregeln haben ihren seit Jahrhunderten überlieferten Sinn; Die Aussagen von Frau Hendricks sind dagegen platt und pauschal verurteilend.

Mit meinem landwirtschaftlichen Hintergrund weiß auch ich natürlich um den manchmal schwierigen Ausgleich zwischen landwirtschaftlichen Interessen und Naturschutz. Ministerin Hendricks hat jedoch bei ihrer Kampagne scheinbar vergessen, dass gerade Landwirte ein großes Interesse an Natur- und Umweltschutz haben- es ist schließlich ihre Existenz- und Lebensgrundlage.

Ich erwarte, dass die Ministerin sich der Kritik stellt und sich bei den Landwirten entschuldigt. Sie sollte sich eigentlich an einem Dialog zwischen Landwirten und Bevölkerung beteiligen, den wir dringend brauchen. Stattdessen befeuert sie die einseitige Verurteilung der Bäuerinnen und Bauern in unserem Land und verstärkt so die Kluft in der Gesellschaft. Das ist nicht die Fairness und die respektvolle Auseinandersetzung, die ihr sozialdemokratischer Spitzenkandidat gerade ausgerufen hat, sondern billige Stimmungsmache auf dem Rücken unserer Landwirtschaft und auf Kosten der Steuerzahler.“


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