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JuLis hinterfragen aktuelle Corona-Maßnahmen an Wolfenbütteler Schulen

Die JuLis fordern, wieder dazu überzugehen die Klassen in zwei Gruppen aufzuteilen und im Wechsel in der Schule und online zu unterrichten.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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06.11.2020

Wolfenbüttel. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Fälle an den Wolfenbütteler Schulen und insbesondere an der Großen Schule hinterfragen die Jungen Liberalen (JuLis) Wolfenbüttel die aktuellen Maßnahmen der Stadt Wolfenbüttel. Wie die JuLis in einer Presseerklärung mitteilten, sei bei den kühlen Temperaturen die Lüftung nicht zumutbar. Auch die Enge in den Bussen sei kritisch zu betrachten.



„Die Unterrichtversorgung der Schüler muss neben dem Gesundheitsschutz oberste Priorität haben“, erklärt der Kreisvorsitzende Max Weitemeier. „Dass die Corona-Infektionen über die kalte Jahreszeit hinweg wieder zunehmen würden, war absehbar.“ Bereits jetzt säßen viele Schülerinnen und Schüler mit Jacken und Mützen in ihren Klassenräumen. Spätestens bei noch weiter fallenden Temperaturen sei ein dauerhaftes Lüften nicht mehr zumutbar, sodass bereits früher Luftfilteranlagen hätten angeschafft werden müssen. Ohnehin sei es kritisch, dass die Schüler auf dem Weg zur Schule in den Bussen und Zügen sehr nah nebeneinander sitzen. Die JuLis fordern daher, wieder dazu überzugehen die Klassen in zwei Gruppen aufzuteilen und im Wechsel in der Schule und online zu unterrichten, um sowohl die Kontakte zu begrenzen, als auch das Risiko bei der Schülerbeförderung zu verringern.

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Zudem hinterfragen die JuLis das Verbot des Trainings im Jugendbereich des Breitensports und schließen sich damit einer aktuellen Forderung des Deutschen Fußball Bunds an. Dieser hatte Anfang der Woche gefordert, den Trainingsbetrieb im Amateursport wieder zuzulassen und damit der Verantwortung für die Gesundheit und Entwicklung der Kinder nachzukommen.

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DFB-Präsident Fritz Keller erklärt, dass nach den vorliegenden Erkenntnissen und Zahlen beim Ausüben des Freizeitsports kaum ein Ansteckungsrisiko besteht.„Daher sollte zumindest das Training in Kleingruppen wie in der Anfangszeit nach dem ersten Lockdown erlaubt sein.“ schließt Weitemeier ab.


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