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Junge Union: Grabenhorst-Quidde im Gespräch mit Dieter Lorenz



Wolfenbüttel

Junge Union: Grabenhorst-Quidde im Gespräch mit Dieter Lorenz


Sarah Grabenhorst-Quidde, neue JU Kreisvorsitzende im Gespräch mit Dieter Lorenz. Foto: Lorenz
Sarah Grabenhorst-Quidde, neue JU Kreisvorsitzende im Gespräch mit Dieter Lorenz. Foto: Lorenz Foto: Lorenz

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Semmenstedt. Die Junge Union (JU) im Kreisverband Wolfenbüttel hat mit neuen Mitgliedern einen Kreisvorstand gewählt. Kreisvorsitzende ist Sarah Grabenhorst-Quidde aus Semmenstedt. Die Mitglieder kommen aus Stadt und Landkreis Wolfenbüttel.



Der neue Vorstand hat viele Ideen. Wie kommt man von Ideen zu Ergebnissen? Um das zu ergründen, wollte die Kreisvorsitzende mit jemanden sprechen der langjährige JU-Erfahrungen hat. Es bot sich der im Landkreis als „Sickter Altbürgermeister“ bekannte Kommunalpolitiker Dieter Lorenz an. Lorenz war Gründungsvorsitzendern der JU im Landkreis Braunschweig und im Amt bis zur Auflösung des Landkreises 1974. Auch JU-Landesvorsitzender war Lorenz.

In verschiedenen JU-Gremien in Niedersachsen wirkte Lorenz bis zum 35 Lebensjahr mit. „Wie erreichen wir, dass wir etwas erreichen? Wir wollen Zukunft gestalten, wir wollen leben und dafür etwas tun. Wie haben sie das vor 50 Jahren gemacht ?“ fragte die neue Kreisvorsitzende Sarah Grabenhorst-Quidde. „Wir haben gearbeitet, erst unter uns, dann mit Anderen, die ähnliches wollten. Unser Leitsatz war: Sehen, urteilen, handeln. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit im politischen handeln war, Parteien mit einzuschließen und die Regeln, Satzungen und Geschäftsordnungen zu kennen. Wir waren damals mehrere Lehrlinge und Handwerker und weniger Studenten, da gab es weniger Theoriediskussionen. Wir haben uns öfter getroffen. Telefon hatte nicht jeder. Handy, PC und die neuen Medien gab es noch nicht. Wenn wir Einladungen, Anträge, oder Entschließungen vervielfältigen wollten dann ging das nur mit dem „Spiritusverfahren“. Bei mehr als 40 Abdrucken waren weitere nicht mehr lesbar. Unsere Mutterpartei die CDU hat uns anerkannt und gewollt. Machmal kamen wir mit Vorschlägen, auch Forderungen, da haben wir in Vorständen und auch auf Parteitagen diskutiert. Und wenn wir unterlegen waren, gab es eine Denkpause und bei nächster Gelegenheit waren wir wieder da. Man muß als jüngerer Mensch, mit denen die das Sagen haben, oft viel Geduld zeigen", erklärte Dieter Lorenz.


"Man muß für seinem Vorschlag eine ja Stimme mehr haben als Gegenstimmen. Zusammenarbeit ist die Lösung für Erfolg. Damals gab es bei uns neben der JU noch die Jungsozialisten und die Jungdemokraten . Wir haben den Ring Politischer Jugend (RPJ) gegründet. Der Landkreis Braunschweig hat die Arbeit mit 8.000 DM im Jahr gefördert. Diese Mittel haben die drei Verbände für Diskussionen mit der Jugend verwendet. Vielleicht kann unsere JU mit den anderen politischen Verbänden zu einem „RPJ im Landkreis Wolfenbüttel“ kommen. JU Mitglied ist man bis zum 35. Lebensjahr. Aber, auch mit 80 Jahren kann man die JU unterstützen und fördern. Darum habe ich die Fragen gern beantwortet", so Lorenz weiter.

Eine Frage eines Älteren an die JU: „Was empfiehlt die JU zur Landtagswahl am kommenden Sonntag:?“ JU Meinung: „Ihre zwei Stimmen in die erste Reihe“, „das ist goldrichtig, denn, mit der Erststimme, links in der 1.Reihe auf dem Stimmzettel, wird, je nach Wahlbezirk, Frank Oesterhelweg oder Sarah Grabenhorst-Quidde gewählt. Mit der Zweitstimme, in der 1. Reihe rechts, wird die Zahl der Abgeordneten festgelegt.. Unsere JU und dem Vorstand wünsche ich guten Erfolg in der Zukunft.


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