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Kinderärztlicher Notdienst beschäftigt den Stadtrat

von Frederick Becker


Symbolfoto: Pixabay
Symbolfoto: Pixabay Foto: pixabay

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07.02.2018

Goslar. Die Abschaffung des Kinderärztlichen Notdienstes beschäftigte auch den Stadtrat auf seiner gestrigen Sitzung. Die CDU-Fraktion hatte eine Dringlichkeitsanfrage zu der Angelegenheit gestellt. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk zeigte sich kämpferisch.


Die Christdemokraten wollten darin wissen: "Wie sind die Erfahrungen nach dem ersten Monat mit zentralem Kinderärztlichen Notdienst?" und "Gibt es dringenden Handlungsbedarf?".


Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk will um den Notdienst kämpfen. Archivfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin



"Können uns das nicht gefallen lassen", betonte Oberbürgermeister Oliver Junk in einem Redebeitrag. Es sei spürbar, wie wichtig das Thema für die Bevölkerung sei und er suche eine Lösung, habe bereits mehrere Briefe an die Kassenärztliche Vereinigung, die für die Schließung zuständig ist, geschrieben. Nun müsse man sich gemeinsam Gedanken machen, wie man Druck aufbauen könne, um die Schließung rückgängig zu machen, meinte Junk.

CDU-Ratsherr Carlos Mateo betonte, dass auch der Rat sich für die Problematik verantwortlich fühlen müsse, auch wenn sie zunächst den Landkreis betreffe. Der Landtagsabgeordnete und Ratsmitglied Dr. Alexander Saipa (SPD) sprach sich für eine konzertierte Aktion durch Stadt, Landkreis und lokale Ärzte mit dem Ziel, den Notdienst zurückzuholen, aus.

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