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Gifhorn: Kommt ein Kreisel an die Tankumseekreuzung?



Gifhorn

Kommt ein Kreisel an die Tankumseekreuzung?

Die CDU-Kreistagfraktion hat die Ergänzung des K114 Entwicklungskonzeptes erfolgreich um diese Option ergänzt.

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay

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Gifhorn. Im letzten Kreisausschuss stand das Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung der K114 zur Entscheidung an. Nach einem gemeinsamen Änderungsantrag der CDU-Fraktion und der Gruppe Unabhängige/FDP mit dem Ziel, den Bau eines zusätzlichen Kreisels an der Tankumseekreuzung erneut zu prüfen, wurde dem Gesamtkonzept mehrheitlich zugestimmt. Das berichtet die CDU-Fraktion im Gifhorner Kreistag in einer Pressemitteilung.



„Wir begrüßen das Gesamtkonzept grundsätzlich sehr. Die Tangente ist insbesondere zu Schichtzeiten ein Nadelöhr und eine Geduldsprobe für Pendler. Uns liegt schon lange daran, den Verkehrsfluss umfassend zu verbessern. Dazu ist aus unserer Sicht der Bau eines Kreisels an der Tankumseekreuzung dem geplanten Umbau der Kreuzung vorzuziehen. Gerade im Sommer ist das Verkehrsaufkommen in Richtung Tankumsee durch Erholungssuchende und den Badebetrieb stark erhöht. Wir befürchten, dass sich der Verkehr sonst trotz der umfassenden Maßnahmen auf der Gesamtstrecke dann vor dieser Kreuzung staut. Ein Kreisel scheint uns wesentlich geeigneter.. Diese Option soll offen gehalten werden“, erklärt Telse Dirksmeyer-Vielhauer, die Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag.

Verkehrsaufkommen nur im Winter gezählt


Hintergrund ist der Umstand, dass die beauftragten Gutachter das Verkehrsaufkommen an dieser Kreuzung im Februar, also ohne Badebetrieb gezählt haben und aufgrund dieser Zahlen den Bau eines teureren dritten Kreisels an der K114 für nicht erforderlich hielten.


Das vorliegende Gesamtkonzept zur Verbesserung des Verkehrsflusses an der Tangente umfasst sieben große Baumaßnahmen und ein geplantes Gesamtvolumen von zirka 11 Millionen Euro. Im vorangegangenen Verkehrsausschuss habee die Vorlage einige Ausschussmitglieder wegen dieses Punktes noch nicht völlig überzeugt. Nun sei am 4. August der Kreistag am Zuge, damit der Landkreis mit der Umsetzung beginnen könne.

Staufreie Fahrt ins VW-Werk


"Wenn dann auch noch Wolfsburg auf seinem Stadtgebiet an der Kreuzung Fallersleben - Weyhausen Änderungen vornimmt, steht einem staufreien Fahren zum Volkswagenwerk und zurück nichts mehr im Wege", ist sich die CDU sicher. Und Radfahrer könnten sich auf verbesserte Radwege an der Strecke freuen.


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