Peine. Im Rahmen der Vortragsreihe „Dialog Gesundheit“ findet die fünfte Veranstaltung in diesem Jahr am Mittwoch, 23. September, von 17 bis 19 Uhr in der Cafeteria des Klinikums Peine statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei. Darüber informiert die Klinikum Peine AöR in einer Pressemeldung.
In diesem Vortrag werden Dr. Justus Körfer, Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie der gleichnamigen Praxis in Peine, sowie die Chefärzte der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und der Klinik für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin, Dr. Ralph Kather und Dr. Senol Gültepe zum Thema „Moderne Krebsmedizin – Früherkennung, Behandlung, Nachsorge“ referieren.
Nahezu jeder ist betroffen
„Krebs zählt zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Nahezu jeder Mensch ist direkt oder indirekt betroffen – sei es durch eine eigene Diagnose oder im Familien- und Freundeskreis, was sehr belastend ist“, weiß Dr. Justus Körfer. „Umso wichtiger ist es neben Prävention und sicherer Diagnosestellung, den bestmöglichen individuellen Behandlungsweg zu finden“, so Körfer.
Umso besser ist es, dass sich die Krebsmedizin rasant weiterentwickelt und heutzutage deutlich bessere Therapie-Ansätze ermöglicht. „Entscheidend ist hierbei die interdisziplinäre Zusammenarbeit“, berichtet Dr. Senol Gültepe. Der Behandlungserfolg beruht auf dem Zusammenspiel verschiedener Fachrichtungen – von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge. Eine enge Abstimmung der beteiligten Fachbereiche ist daher auch über die Grenzen der einzelnen Einrichtungen hinweg von großer Bedeutung.
Mit Onkologie-Praxis gut vernetzt
„Wir sind sehr froh, dass wir hier im Klinikum Peine mit der Onkologie-Praxis gut vernetzt sind,“ ergänzt Dr. Ralph Kather. „Von diagnostischen Untersuchungen wie der Magen- und Darmspiegelungen bis hin zu Operationen mit anschließender ambulanter Weiterbehandlung.“
Die Referenten freuen sich, mit ihrem Vortrag Aufklärungsarbeit leisten zu können, und sind sich alle drei einig. „Nur informierte Betroffene können gemeinsam mit ihren Ärztinnen und Ärzten fundierte Entscheidungen über ihre Behandlung treffen.“ Dabei haben die Fachärzte noch einen wichtigen Appell. „Nehmen Sie die Vorsorgeuntersuchungen wahr – denn diese können Leben retten.“

