Kulturvermittlungspreis: Verleihung nur noch alle drei Jahre?

von Nick Wenkel


Der Kulturvermittlungspreis soll nur noch alle drei Jahre verliehen werden. Foto: Anke Donner
Der Kulturvermittlungspreis soll nur noch alle drei Jahre verliehen werden. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

Wolfenbüttel. Im April teilte die Verwaltung mit, dass die Zahl der Bewerbungen für den Kulturvermittlungspreis deutlich gesunken sei. Innerhalb der Fraktionen habe man sich daher nun Gedanken gemacht, wie man den Preis entsprechend optimieren könnte. Im gestrigen Kulturausschuss wurde dabei deutlich: Die Preisverleihung soll nur noch alle drei Jahre erfolgen.


Doch nicht nur über den Turnus sollten sich die Fraktionen Gedanken machen, sondern auch über eine mögliche Vergrößerung des Einzugsbereichs. Bislang können Einzelpersonen, Kulturvermittler, Gruppen, Vereine sowie Kultur- und Bildungsinstitutionen nämlich ausschließlich aus Stadt und Landkreis Wolfenbüttel teilnehmen. Ausschussvorsitzende Ulrike Krause (Bündnis 90/Die Grünen) unterstützt dieseIdee. „Unser Vorschlag ist, dass wir den Intervall ausdehnen, gleichzeitig aber auch den Radius", betonte Krausestellvertretend für ihre Fraktion.

Nun ist die Verwaltung gefragt


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Ulrike Krause. Foto: Sophie Gittermann



Über den neuen Turnus waren sich alle Fraktionen einig, über die Erweiterung des Einzugsbereichs allerdings nicht. Rudolf Ordon, FDP-Ratsfraktionsvorsitzender, steht dem eher kritisch gegenüber und rät dazu, sich weiterhin auf Wolfenbüttel zu beschränken. Die Verleihung nur alle drei Jahre stattfinden zu lassen, hält er indes für sinnvoll.

Bürgermeister Thomas Pink kündigt anschließend an, dass man sich innerhalb der Verwaltung nun Gedanken machen werde, wie das Angebot letztlich aussehen soll. Anschließend soll es im Ausschuss zur Aussprache kommen.

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