Region. Das Verkehrsministerium Niedersachsen hat am heutigen Freitag das ÖPNV-Jahresförderprogramm 2026 vorgestellt. Das Fördervolumen des ÖPNV-Jahresförderprogramms liegt bei rund 110 Millionen Euro. Für die Region Braunschweig stehen rund 17,5 Millionen Euro zur Verfügung, um Investitionen in den öffentlichen Personennahverkehr zu unterstützen.
Die Mittel sollen unter anderem in den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen und die Beschaffung neuer Busse, darunter auch batterieelektrische Fahrzeuge, fließen. Damit soll das Angebot laut Ministerium vor Ort verbessert und die Mobilitätswende in der Region vorangetrieben werden.
Über 17 Millionen Euro für die Region
Landkreise und Städte in der Region werden mit unterschiedlichen Summen bedacht. Den größten Anteil bekommt dabei die Stadt Braunschweig mit etwa 9 Millionen Euro. Ein zentraler Teil dieser Förderung fließt in die Erweiterung des Stadtbahnsystems, darunter eine 1,3 Kilometer lange Neubaustrecke durch den Ortsteil Volkmarode sowie eine neue Wendeschleife im Ortsteil Gliesmarode. Für dieses Projekt stellt das Land etwa 4,9 Millionen Euro bereit, was rund zehn Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben entspricht. Das Vorhaben ist zudem für das GVFG-Bundesprogramm angemeldet, das eine zusätzliche Förderung von 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben ermöglicht.
Auch weitere Städte und Landkreise bekommen Fördermittel. Darunter beispielsweise die Stadt Wolfsburg (über 2,2 Millionen Euro), der Landkreis Gifhorn (rund 2,3 Millionen Euro), der Landkreis Peine mit etwa 1,9 Millionen Euro und die Stadt Salzgitter mit knapp 390.000 Euro.

