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Landeshaushalt: SPD setzt auf soziale Schwerpunkte



Braunschweig

Landeshaushalt: SPD setzt auf soziale Schwerpunkte

Unter anderem spricht sich die SPD für Wohnen und Pflege im Alter sowie die Erhöhung des Landesblindengeldes aus.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: regionalHeute.de

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Braunschweig. Auf ihrer Haushaltsklausur hat sich die Fraktion der SPD in Abstimmung mit der CDU auf eine gemeinsame Politische Liste geeinigt und damit den Haushaltsentwurf der Landesregierung für 2021 ergänzt. Der Maßnahmenkatalog umfasst insgesamt 20 Millionen Euro. Beim Thema Soziales legt die SPD den Fokus unter anderem auf das Wohnen und die Pflege im Alter und die Erhöhung des Landesblindengeldes, wie das Büro von Annette Schütze mitteilt.



Annette Schütze, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, begrüßt den Erfolg der SPD: „Für viele ältere Menschen ist es wichtig, möglichst lange unabhängig zu bleiben. Neue Wohnformen sind ein Ansatz, um diesem Bedürfnis gerecht zu werden. In Braunschweig haben wir bereits verschiedene Projekte, die unter anderem durch generationenübergreifendes Zusammenleben die Selbständigkeit im Alter lange erhalten“, erläutert Schütze. „Erst im September wurde Braunschweig als Modellkommune für das Projekt „Präventive Hausbesuche“ ausgewählt. Diese Impulse werden auch bei der Anpassung des Altenhilfeplans der Stadt aufgegriffen. Es freut mich sehr, dass das Land auf Initiative der SPD rund 1 Million Euro für Angebote an Senioren in den Haushalt einstellt.“

Einen weiteren Schwerpunkt setze die SPD-Fraktion auf die Erhöhung des Landesblindengeldes. „Durch die Erhöhung des Landesblindengeldes von 375 Euro beziehungsweise 187,50 Euro auf 410 Euro beziehungsweise 205 Euro monatlich setze die SPD ein wichtiges Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. Damit werden die rund 8.200 blinde Menschen in Niedersachsen dabei unterstützt, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Für Betroffene stellt oftmals nicht die Einschränkung an sich ein Hindernis bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben dar, sondern die äußeren Umstände. Wir wollen und werden konsequent daran weiterarbeiten, dass Inklusion auf allen Ebenen umgesetzt wird.“


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