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Landesparteitag der Grünen: Sonntags frei im Online-Handel?



Wolfenbüttel

Landesparteitag der Grünen: Sonntags frei im Online-Handel?

von Nick Wenkel


Die Vorbereitungen laufen, ehe der Parteitag  in wenigen Minuten beginnen kann. Foto: Nick Wenkel
Die Vorbereitungen laufen, ehe der Parteitag in wenigen Minuten beginnen kann. Foto: Nick Wenkel Foto: Nick Wenkel

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Wolfenbüttel. An diesem Wochenende treffen sich die niedersächsischen Grünen-Politiker in der Lindenhalle. Grund hierfür ist der Landesparteitag, an dem über das Programm zur Landtagswahl 2018 abgestimmt werden soll. Thema unter anderem: Der Online-Handel soll am Sonntag keine Pakete mehr verpacken oder verschicken.



"Wir haben einen echten Politikwechsel eingeleitet und treten 2018 an, diesen Wandel fortzusetzen", sagte Stefan Körner, Vorsitzender der Grünen Niedersachsen, bereits zuvor. "Rot-Grün hat sich als Erfolgsmodell für Niedersachsen erwiesen. Wir wollen diese gute Arbeit fortsetzen und weiterentwickeln. Rot-Grün gibt es zukünftig nur mit starken Grünen. Dafür werben wir am 14. Januar 2018 um jede Stimme - für ein gutes zweistelliges Ergebnis."

Der Sonntag wird zum Ruhetag


Einen wichtigen Tagespunkt am Wochenende soll eine mögliche Einschränkung des Online-Handels bilden. Die Grünen wollen das Online-Shopping dahingehend verändern, dass zwar sonntags noch etwas gekauft werden darf, die Ware jedoch erst werktags verschickt werden soll. Ziel der Änderung sei vor allem, die Mitarbeiter des Online-Handels zu entlasten und ihnen einen freien Tag zur Verfügung zu stellen.

„Klasse statt Masse" bei der Tierhaltungswende


Weiteres Gesprächsthema soll die Agrar- und Tierhaltungswende sein. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Meta Jansse-Kucz sagte bereits. "Unsere niedersächsische Landwirtschaft kann und soll die Menschen mit gesunder Nahrung versorgen, die Arten- und Landschaftsvielfalt erhalten und verbessern und die natürlichen Ressourcen nachhaltig nutzen. Die Agrar- und Tierhaltungswende muss konsequent weiter fortgesetzt und unumkehrbar gemacht werden. Wir setzen auf Klasse statt Masse."


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