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Landkreis sendet Probealarm: So verhalten Sie sich im Notfall



Gifhorn

Landkreis sendet Probealarm: So verhalten Sie sich im Notfall

Landkreisweit werden alle Sirenen ausgelöst. Es soll für den Ernstfall trainiert werden.

Der Probealarm fungiert für einen möglichen Katastrophenfall. Symbolbild.
Der Probealarm fungiert für einen möglichen Katastrophenfall. Symbolbild. Foto: pixabay

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Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn führt am 15. August im gesamten Kreisgebiet einen flächendeckenden Probealarm zur Warnung der Bevölkerung durch. Hierfür löst die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle um 12 Uhr bei allen Sirenen einen einminütigen auf- und abschwellenden Warnton aus und versendet eine Meldung an die Warn-App NINA sowie an die lokalen Radiosender. Dies berichtet der Landkreis Gifhorn.



Landrat Dr. Andreas Ebel erklärt: „Der Probealarm dient einerseits dazu, unsere Warnsysteme zu überprüfen und andererseits hat sie den Vorteil, alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis regelmäßig darüber zu informieren, wie sie sich im Notfall verhalten sollten.“

Folgende Anlässe könnten eine Warnung der Bevölkerung auslösen:



- die Ausbreitung von Rauchgasen infolge eines Großbrandes
- eine Extremwetterlage
- ein Hochwasser
- ein Unfall im Gefahrgutbereich

- ein terroristischer Angriff oder
- der Eintritt des Verteidigungsfalles

Alle Bürgerinnen und Bürger sollten bei einer Warnung folgende Punkte beherzigen:


- geschlossene Räume aufsuchen
- Fenster und Türen schließen
- lokale Radiosender einschalten
- auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten
- die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen

Alle weiteren Informationen erhält die Bevölkerung anlassbezogen über die App NINA sowie über die lokalen Radiosender.


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