Landrat Tobias Heilmann ins Amt eingeführt

Tobias Heilmann setzte sich am 26. September gegen den bisherigen Amtsinhaber Dr. Andreas Ebel in einer Stichwahl um das Amt des Landrates mit rund 64 Prozent der Stimmen durch.

Antrittsrede: Landrat Tobias Heilmann dankte seiner Familie und gab einen Ausblick auf seine Arbeit an der Spitze der Kreisverwaltung.
Antrittsrede: Landrat Tobias Heilmann dankte seiner Familie und gab einen Ausblick auf seine Arbeit an der Spitze der Kreisverwaltung. Foto: Landkreis Gifhorn

Gifhorn. Tobias Heilmann wurde am Montagabend im Rittersaal des Schlosses Gifhorn durch Dr. Thomas Walter, Erster Kreisrat des Landkreises Gifhorn, in das Amt des Landrates eingeführt. Dies berichtet die Kreisverwaltung am Dienstag.


Lesen Sie auch: Tobias Heilmann wird neuer Lndrat von Gifhorn


Im Beisein seiner Familie, des Vorstandes der Kreisverwaltung, der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden, den Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen sowie weiteren politischen Vertreterinnen und Vertretern übernahm Tobias Heilmann offiziell die Geschicke im Landkreis Gifhorn.

Symbolisch überreichte Dr. Thomas Walter Tobias Heilmann den Schlüssel zum Schloss Gifhorn und somit zum Amtssitz des Landrates. Dr. Thomas Walter lobte den neuen Landrat in seiner Rede als versierten Ansprechpartner, der die Arbeit im Landkreis Gifhorn bereits aus über zehn Jahren politischen Engagements im Kreistag kennt. Das Amt des Landrats gebe ihm noch mehr die Möglichkeit, seine Ideen einzubringen, wichtige Weichen zu stellen und den Landkreis Gifhorn zukunftssicher weiterzuentwickeln. Die Kreisverwaltung werde Tobias Heilmann in all diesen Aufgaben als starke und loyale Mannschaft unterstützen.

 Dr. Thomas Walter, Erster Kreisrat des Landkreises Gifhorn, überreicht dem neuen Landrat Tobias Heilmann symbolisch den Schlüssel zum Schloss Gifhorn.
Dr. Thomas Walter, Erster Kreisrat des Landkreises Gifhorn, überreicht dem neuen Landrat Tobias Heilmann symbolisch den Schlüssel zum Schloss Gifhorn. Foto: Landkreis Gifhorn


Tobias Heilmann dankte in seiner Antrittsrede zu aller erst seiner Familie für die Unterstützung, bei all seinen beruflichen Stationen. Auch für die Zukunft des Landkreises Gifhorn hat Tobias Heilmann konkrete Pläne: „Ich möchte, dass der Landkreis Gifhorn ein moderner Standort für Startups wird. Darüber hinaus habe ich drei Schwerpunkte ausgemacht, denen ich mich widmen möchte: Mobilität und ÖPNV, der Wirtschaft mit einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft und starken Gemeinden. Ich trete das Amt des Landrates mit viel Freue und Engagement, aber auch mit Demut und Respekt an, denn ich weiß, welche Verantwortung mit dem Schlüssel zum Schloss einhergeht.“

Ebenfalls zu Gast war Marion Lau, von 2001 bis 2014 selbst Landrätin des Landkreises Gifhorn, die den neu gewählten Landrat beglückwünschte. Gleichwohl erinnerte die ehemalige Landrätin Tobias Heilmann daran, weiterhin der nahbare Politiker zu sein, der er immer sein wollte. Denn nicht weniger würden die Bürgerinnen und Bürger von einer modernen Verwaltung auch erwarten. Wichtig sei es außerdem, miteinander an einem Strang zu ziehen – Verwaltung, Mitgliedsgemeinden und Politik – um den Landkreis Gifhorn weiterhin als starken und zukunftsfähigen Standort zu erhalten.

Lesen Sie auch: Landratskandidaten Heilmann und Ebel gehen in die Stichwahl


Musikalisch untermalt wurde die Amtseinführung von der Pianistin Nobuco Nagaoka, Lehrkraft an der Kreismusikschule Gifhorn. Tobias Heilmann setzte sich am 26. September gegen den bisherigen Amtsinhaber Dr. Andreas Ebel in einer Stichwahl um das Amt des Landrates mit rund 64 Prozent der Stimmen durch.

Tobias Heilmann machte von 1993 bis 1996 bei der Volkswagen AG eine Ausbildung zum Industriekaufmann und arbeitet bis 2017 für den Automobilbauer. Von 2017 bis 2021 war Heilmann Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag für den Wahlkreis Gifhorn- Nord/Wolfsburg. Seit 1991 ehrenamtlich in der Kommunalpolitik tätig, gehört Tobias Heilmann seit 2011 auch dem Gifhorner Kreistag an. Die Wahl zum Landrat des Landkreises Gifhorn erfolgte auf fünf Jahre.


zum Newsfeed

Themen zu diesem Artikel

Verkehr Verkehr