Berlin. Kurz vor der geplanten Veröffentlichung des Berichts der Rentenkommission fordert der Linken-Bundestagsabgeordnete und Kandidat für den Co-Parteivorsitz, Luigi Pantisano, die Eingliederung aller Berufsklassen in die gesetzliche Rentenversicherung.
"Es kann nicht sein, dass Abgeordnete und Beamte nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, aber nach vier Jahren im Parlament schon höhere Ansprüche haben als normale Arbeitnehmer nach 30 Jahren Arbeit", sagte Pantisano der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Solche Privilegien lösten zu Recht Wut bei den hart arbeitenden Menschen aus. Die Bundesregierung plant eine umfassende Rentenreform, um die Alterssicherung zu stabilisieren. Der Bericht der Rentenkommission wird für kommende Woche erwartet.
Rentenkürzungen lehnt Pantisano ab. "Zu teuer sind in Deutschland vor allem die Politiker selbst. Ich habe als Bundestagsabgeordneter in 15 Monaten zwei Gehaltserhöhungen bekommen", sagte er der NOZ. Er forderte, dieses System zu beenden: Alle müssten in eine solidarische Rentenkasse einzahlen - auch Politiker, Beamte und Selbstständige.
Linke fordert Einbeziehung aller Berufe in Rentenversicherung
Kurz vor der geplanten Veröffentlichung des Berichts der Rentenkommission fordert der Linken-Bundestagsabgeordnete und Kandidat für den Co-Parteivorsitz, Luigi Pantisano, die Eingliederung aller Berufsklassen in die gesetzliche Rentenversicherung. "Es kann nicht sein, dass Abgeordnete und Beamte nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, aber nach vier Jahren im Parlament schon höhere Ansprüche haben als normale Arbeitnehmer nach 30 Jahren Arbeit", sagte Pantisano der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).
Luigi Pantisano (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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