Braunschweig. Am kommenden Samstag, 25. Juli, findet auf dem Schlossplatz am Reiterdenkmal eine Mahnwache für die Hündin Jette aus Thüringen sowie für alle anderen gequälten Tiere statt. Von 14 bis 16 Uhr soll die Veranstaltung auf das Thema Tierquälerei aufmerksam machen und ein Zeichen für einen stärkeren Schutz von Tieren setzen. Bundesweit sind an diesem Tag weitere Mahnwachen geplant.
Anlass für die Aktion ist der Fall der Hündin Jette, der durch in sozialen Medien verbreitete Aufnahmen bekannt wurde. Die Bilder und Berichte über die Misshandlungen haben bundesweit für Entsetzen gesorgt. Mit der Mahnwache soll an das Tier erinnert und gleichzeitig auf die Bedeutung von Aufmerksamkeit und Zivilcourage im Tierschutz hingewiesen werden.
Aufmerksamkeit für Tierquälerei schaffen
Organisiert wird die Mahnwache von Christine Dammann. Sie möchte mit der Veranstaltung dazu beitragen, dass der Fall Jette nicht in Vergessenheit gerät und das Thema Tierquälerei stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt.
Gerade durch soziale Medien würden immer wieder Fälle von Tiermisshandlungen bekannt. Die Mahnwache soll nach Angaben der Organisatorin dazu beitragen, über den Umgang mit solchen Inhalten zu sprechen und für mehr Empathie gegenüber Tieren zu werben.
Spenden für Tierhilfe Wolfsburg
Der Fall Jette ist nach Angaben der Organisatorin inzwischen von der Polizei abgeschlossen. Die Akten liegen beim Gericht in Gera. Die Veranstaltung soll ein Zeichen dafür setzen, dass Tierschutz konsequent umgesetzt und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ernst genommen werden.
Während der Mahnwache werden Spenden für die Tierhilfe Wolfsburg gesammelt. Zudem sollen Beispiele aus dem Tierschutz gezeigt werden, die verdeutlichen, wie wichtig Hilfe und rechtzeitiges Eingreifen für Tiere in Not sein können.
Unterstützung erhält die Veranstaltung auch von einer Tierschützerin des Teams Leo Löwenherz, das den Fall Jette öffentlich gemacht hat. Sie wird ebenfalls an der Mahnwache teilnehmen.

