Sie sind hier: Region >

Medikamenteneinfluss - Frau fährt in Wolfsburg bei Rot über Ampel



Braunschweig | Wolfsburg

Medikamenteneinfluss - Frau fährt bei Rot über Ampel

Eine 22-jährige Braunschweigerin musste ihren Führerschein abgeben.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Pixabay

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Wolfsburg. In der Nacht zu Mittwoch befuhr eine 22-jährige Braunschweigerin mit ihrem Auto die Heinrich-Nordhoff-Straße stadtauswärts, obwohl sie stark unter Medikamenteneinfluss stand. Vor den Augen einer Zivilstreifenbesatzung missachtete die Frau eine rote Ampel. Bei der daraufhin durchgeführten Kontrolle ergaben sich Hinweise auf Medikamentenkonsum, der sich auf die Fahrweise der jungen Frau ausgewirkt hat. Eine angeordnete Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein sowie Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Das berichtet die Polizei in einer Pressemeldung.



Lesen Sie auch: Hundehalter und Jogger geraten am Allersee aneinander


Um 2.25 Uhr war eine Zivilstreifenbesatzung auf der Heinrich-Nordhoff-Straße in Richtung Fallersleben unterwegs. Einige Meter vor ihnen bemerkten sie die Autofahrerin, die in Höhe der Saarstraße eine seit geraumer Zeit Rot zeigende Ampel überfuhr. Daraufhin hielten die Polizeibeamten die 22-Jährige an. Bei der Kontrolle gab die junge Frau an, regelmäßig Tabletten einnehmen zu müssen. Eine Recherche ergab, dass diese Medikamente die Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigen können. Ein Alcotest war negativ. Weitere freiwillig durchgeführte Tests bestätigten jedoch den Verdacht, dass die Braunschweigerin aufgrund der Tabletten nicht in der Lage war, ihr Fahrzeug sicher zu führen. Eine Blutprobe wurde im Klinikum durch eine approbierte Ärztin entnommen. Des Weiteren stellten die Beamten den Führerschein und den Fahrzeugschlüssel sicher. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

"Einfluss nicht unterschätzen!"


Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang, den Einfluss von Medikamenten auf das eigene Fahrverhalten nicht zu unterschätzend. Die Fahrer sollten sich im Vorfeld genau informieren, inwieweit die von ihnen zu nehmenden Medikamente Auswirkungen zum Beispiel auf ihre Reaktionszeit haben. Im Zweifelsfall solle auf eine Alternative zum eigenen Fahren zurückgegriffen werden, um sich und andere Verkehrsteilnehmer keiner Gefahr auszusetzen, so die Polizei.


zum Newsfeed