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Mehr als 30 Kilometer Stromkabel werden verlegt



Braunschweig

Mehr als 30 Kilometer Stromkabel werden verlegt

von Thorsten Raedlein


Foto: Volksbank BraWo/Peter Sierigk

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Braunschweig. Die Verkabelung des Business Centers II auf der Baustelle des BraWoParks am Braunschweiger Hauptbahnhof (von der BraunschweigHeute.de Woche für Woche berichtet) ist aufwändig.

Bereits seit Herbst vergangenen Jahres werden Strippen gezogen. Aktuell werden die Leitungen für die Daten- und Sicherheitstechnik verlegt. Dabei handelt es sich beispielsweise um Anschlüsse für Telefone, PCs oder Sonnenschutz sowie für die sicherheitsrelevante Brandmeldeanlage. Sie würde im Falle eines Falles nicht nur laut Alarm schlagen, sondern automatisch auch in deutscher und englischer Sprache die notwendigen Verhaltensregeln mitteilen.


Die Brandmeldeanlage wird angesichts der beachtlichen Höhe von 20 Stockwerke alle drei Monate auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Darüber hinaus gelten weitere besondere Sicherheitsbestimmungen. Die Kabel für sicherheitsrelevante Komponenten besitzen durch eine spezielle Ummantelung eine Feuerbeständigkeit von bis zu 90 Minuten. Sie sind unter anderem für die Notbeleuchtung, den Feuerwehraufzug und die Beleuchtung der Fluchtweg-Piktogramme erforderlich.

Wenn das Business Center II am Ende des Jahres in Betrieb genommen wird, dann wurden mehr als 30 Kilometer Kabel verlegt.




Um für den Innenausbau bessere logistische Bedingungen zu haben, wird eifrig an der Montage der vier Aufzüge gearbeitet. Schließlich soll einer von ihnen als zusätzlicher Bauaufzug dienen, um Personen und Material schnell in die großen Höhen befördern zu können. Auf den gegenwärtig außen angebrachten Bauaufzug soll dennoch bis mindestens Ende Juli nicht verzichtet werden.

Im laufenden Betrieb werden die Aufzüge später von 2,5 Meter pro Sekunde zurücklegen. Das ist schon eine flotte Geschwindigkeit, kaum eingestiegen, ist man schon angekommen. Jeder der vier Fahrstühle wird bis zu acht Personen aufnehmen können. Der Clou ist eine intelligente Steuerung, bei der die Benutzer nicht mehr zwingend auf einen Knopf drücken müssen, sondern ihr Ziel auf einem Chip gespeichert haben, der sie automatisch dahin bringt, wo sie auch hin wollen. Die Steuerung sorgt für einen außerordentlich effizienten Betrieb, wie er für ein hochfrequentiertes Gebäude dieser Qualität auch nötig ist.



Auf der Baustelle des Shopping Centers wird aktuell der Außenbereich für die Arbeit an den Außenanlagen vorbereitet. Auffällig ist aktuell vor allem die mittlerweile fertige Stahlkonstruktion für den markanten Turm des Fachmarktzentrums. Er wird in einem Zug mit dem Anbringen der Fassadenteile verkleidet. Die Überdachung der Auf- und Abfahrten zu den Parkgeschossen aus Blech werden bis Ende der Woche komplett montiert sein. Zum Abdichten werden später noch Dachdecker Schweißbahnen aufbringen. Im Innenbereich wird in dieser Woche schon der erste Fußbodenbelag in Angriff genommen. Dabei handelt es sich um ein besonderes Verfahren, das Estrich und Fliesen in einem Arbeitsgang verlegt. Mit Hilfe des sogenannten Rüttelbodenverfahrens werden zunächst die knapp 800 Quadratmeter Verkaufsfläche des Tierfachmarktes bearbeitet, später kommt die nahezu zehnfache Fläche des SB-Warenhauses von Edeka dazu. In den anderen Bereichen wie zum Beispiel der Gastronomie wird jedoch der Boden ganz klassisch je nach Mieterwunsch verlegt.

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