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Mehr als 300.000 Euro für Projekte im Landkreis Goslar



Goslar

Mehr als 300.000 Euro für Projekte im Landkreis Goslar


Das Amt für regionale Landesentwicklung in Braunschweig hat insgesamt acht Projekte im Landkreis Goslar genehmigt, die mit mehr als 300.000 Euro bezuschusst werden. Foto: Marc Angerstein
Das Amt für regionale Landesentwicklung in Braunschweig hat insgesamt acht Projekte im Landkreis Goslar genehmigt, die mit mehr als 300.000 Euro bezuschusst werden. Foto: Marc Angerstein Foto: Marc Angerstein

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Landkreis. Das Amt für regionale Landesentwicklung in Braunschweig hat insgesamt acht Projekte im Landkreis Goslar genehmigt, die mit mehr als 300.000 Euro bezuschusst werden. Die hiesigen SPD-Landtagsabgeordneten Emmerich-Kopatsch und Saipa zeigen sich erfreut über die Nachricht.

„Das ist eine gute Nachricht für unsere Region. Vor allem die Förderung in Höhe von 125.000 Euro für die Sanierung des Sanatoriums Dr. Barner in Braunlage freut mich“, erklärt dazu die SPD-Landtagsabgeordnete Petra Emmerich-Kopatsch aus Clausthal-Zellerfeld. Emmerich-Kopatsch betont: „Diese Förderung stärkt Braunlage mit nachhaltigen Investitionen im Bereichen Tourismus.“ Zwei Projekte sind für Goslar genehmigt und mit 88.000,- Euro bezuschusst. „Das ist eine gute Nachricht für unsere Stadt. Vor allem die Förderung des Ausbaus des Radwegs zwischen Goslar und Vienenburg freut mich“, erklärt dazu der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Alexander Saipa.


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Dr. Alexander Saipa. Foto: SPD Niedersachsen.



Saipa betont: „Diese Förderung stärkt das Zusammenwachsen unserer Stadt. Nach der Fusion müssen wir möglichst viele Maßnahmen ergreifen, die verbindend wirken.“ Schmunzelnd fügt Saipa hinzu: „So können Vienenburger umweltschonend nach Goslarer fahren und Goslarer die Ausflugslokale und Naherholungsgebiete von Vienenburg erreichen.“ Außerdem wird durch das zweite Projekt der Ausbau des Borweges in Vienenburg gefördert. Gerade im ländlichen Raum ist die Unterhaltung der Wegenetze eine große Herausforderung für die Interessensgemeinschaften. „Dafür gab es noch nie so viele Fördermittel wie seit Amtsantritt der Rot-Grünen Landesregierung“, erläutert Saipa. „Die Sanierung von landwirtschaftlichen Wegen in Lutter am Barenberge werden ebenfalls mit fast 120.000 Euro gefördert“ erklärt die Abgeordnete Emmerich-Kopatsch.

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Petra Emmerich-Kopatsch. Foto: entdecke-niedersachsen.de)



Die Landesregierung setzt durch die gezielte Förderung auf der Grundlage einer abgestimmten Strategie Akzente eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität in ländlichen Räumen. Das Amt für regionale Landesentwicklung hat die aus der Region bis zum 15. Februar gestellten Anträge in den Bereichen Dorfentwicklung, Wegebau, Basisdienstleistungen, Kulturerbe und Tourismus genehmigt und bewilligt. Außerdem gab Landwirtschaftsminister Christian Meyer bekannt, dass Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 80 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms zur integrierten ländlichen Entwicklung genehmigt werden können. Dies ist die erste größere Tranche der neuen EU-Förderperiode. Meyer hat zuvor bei den Verhandlungen zur Verteilung der EU-Fördermittel einen großen Erfolg erzielt. Obwohl der EU-Fördertopf für den Ländlichen Raum um 10 Prozent gesenkt wurde, stieg er in Niedersachsen durch gutes Verhandlungsgeschick bei der Festsetzung des bundesweiten Verteilungsschlüssels auf 1,1 Mrd. Euro für die neue Förderperiode. Mit staatlicher Ko-Finanzierung von insgesamt zwei Milliarden Euro können so geschätzte Investitionen in die dörfliche Infrastruktur, Lebensqualität, soziale und kulturelle Dienstleistungen und Tourismus von insgesamt vier Milliarden Euro bis 2020 erreicht werden.


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