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Mehr als 40 Millionen Fahrgäste nutzen Bus und Bahn



Braunschweig

Mehr als 40 Millionen Fahrgäste nutzen Bus und Bahn

von Sina Rühland


Foto: Sina Rühland

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Braunschweig. Steigende Fahrgastzahlen: die Braunschweiger Verkehrs-GmbH blickt in ihrer Bilanz auf das Jahr 2015 zurück. Mehr als 40 Millionen Fahrgäste nutzten Busse und Bahnen der Nahverkehrslinie. Bezuschusst werden mussten die Gesellschaft trotz dessen mit knapp 19 Millionen Euro. 

Trotz vieler Baustellen haben 1,7 Millionen mehr Menschen die Angebote der Verkehrs-GmbH im Jahr 2015 genutzt, als noch im Jahr 2014. "Das entspricht einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und beschert dem Unternehmen Mehreinnahmen aus den Fahrausweisverkäufen von 1,5 Millionen Euro", so Carsten Müller, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Ein Grund für die steigenden Fahrgastzahlen könnte auch die temporär überbelegte Landesaufnahmestelle (LAB)  in Kralenriede gewesen sein. Zeitweilig lebten dort etwa 5.000 Bewohner, die häufig die Busverbindung zwischen der LAB und dem Innenstadt-Bereich nutzten. Die Kosten für die Fahrten der Bewohner übernimmt das Land Niedersachsen.

Fahrscheinautomaten sollen kommen


Einer der Schritte, die Vertriebswege für Fahrkarten zu modernisieren, liege darin, zehn Fahrscheinautomaten an Haltestellen und vier Automaten in zwei Straßenbahn einzubauen. "Wir planen, zehn Automaten an wichtigen Haltestellen im Innenstadtbereich und vier Automaten für zwei Tramino-Straßenbahnen spätestens im September 2017 ausgeliefert zu bekommen", so Jörg Reincke, Geschäftsführer der Verkehrs-GmbH. Die Ausschreibung laufe derzeit. Die Investition der Automatenbeschaffung belaufe sich auf 780.000 Euro. Ganz abgeschafft werden solle der Kartenverkauf durch die Fahrer aber nicht, erzählte Carsten Müller. Gerade ältere Menschen müssten erst an die neue Technik herangeführt werden.

Geplante Investitionen


In der Vorausschau auf das kommende Jahr hob Jörg Reincke die Gleissanierung in der Stobenstraße hervor. Vor allem aus gestalterischer Sicht bedeute die Auflösung einer "Bausünde" eine Aufwertung des Aegidienmarktes. "Hier werden wir 3,3 Millionen Euro investieren", so Reincke.

Weitere Investitionen im laufenden und in den folgenden Jahren sind für die Neubeschaffung von Fahrzeugen, einen Teilneubau und die Sanierung des Busbetriebshofes geplant. Außerdem sollen etwa in das Projekt Echtzeit investiert. Geplant sind hier die Erneuerungen von Informationssystemen an Haltestellen und in Fahrzeugen.


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