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Mit Test- und Maskenpflicht ins neue Schuljahr



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Mit Test- und Maskenpflicht ins neue Schuljahr

Laut Tonne soll sich in den Schulen ab morgen täglich bis zum 10. September jeder einzelne Schüler einem Coronatest unterziehen.

von Anke Donner


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Region. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hat sich am heutigen Vormittag zu den Plänen der Landesregierung bezüglich des bevorstehenden Schulstarts geäußert. Insbesondere erklärte Tonne, wie sich der Präsenzunterricht unter Schutzmaßnahmen gestalten soll.



Man wolle die maximale Präsenz, bei maximaler Sicherheit, betonte Tonne im Rahmen der Pressekonferenz am Mittwochvormittag. Daher werde man zum morgigen Schulstart zwar im "Szenario A" starten, jedoch mit entsprechenden Schutzmaßnahmen. Das bedeutet für die Schüler tägliche Testung und Maskenpflicht am Platz. Laut Tonne soll sich in den Schulen ab morgen täglich bis zum 10. September jeder einzelne Schüler einem Coronatest unterziehen. Ab dem 13. September soll dann nur noch dreimal die Woche - montags, mittwochs und freitags - getestet werden.

Die Selbsttestung an den Schulen habe sich bewährt, erklärte der Kultusminister. So konnten niedersachsenweit 33 Millionen Testkits an die Schulen geliefert werden, die bisher 8.600 mal anschlugen und 3.200 Coronaerkrankungen bei Schülern per PCR-Test bestätigt werden. Eine regelmäßige Testung sei also ein wirksames Instrument in der Bekämpfung der Pandemie, betont Tonne. Die zeitliche Begrenzung der täglichen Testpflicht erklärt Tonne damit, dass man in diesem Zeitrahmen zumindest Infektionen durch Reiserückkehrer ausmachen könne.


Eine weitere Maßnahme, so betont Tonne, sei die Maskenpflicht im Klassenzimmer und im Schulgebäude. Ausnahmen bilden hier Aufenthalte in Mensen, im Freien wie beispielsweise auf dem Schulhof und bei sportlichen Betätigungen. Auch zur Sprachbildung und in den Lüftungspausen kann die Maske ab. Grundsätzlich soll die Maskenpflicht regelmäßig unterbrochen werden. Dabei gilt, dass alle 20 Minuten die Maske abgesetzt werden soll. Dazu soll es eine Rundverfügung an Schulen geben. Die Maskenpflicht am Platz werde fortlaufend überprüft, um Entwicklungen zu beobachten. Bisher gilt sie bis zum 22. September, dann wolle man weiterschauen, wie es sich entwickelt. Die Maskenpflicht sei nur für den Schulstart, nicht für das ganze Schuljahr.

Fördermittel für Lufttechnik


Es gelten zudem der Rahmenhygieneplan und die Lüftungsregeln. "Mit der Richtlinie Lüften stellen wir den Schulträgern zudem 20 Millionen Euro zur Verfügung und unterstützen damit die Initiativen vor Ort, Raumlufttechnik anzuschaffen, wenn entsprechender Bedarf gesehen wird. Zudem hat der Bund weiteres Geld für Lüftungstechnik zur Verfügung gestellt. Auf Niedersachsen entfallen aus dem Programm weitere rund 19 Millionen für Kitas und Schulen. Die entsprechende Vereinbarung habe ich kürzlich unterzeichnet, die Details für die weitere Umsetzung in Niedersachsen sind in Vorbereitung und Abstimmung. Lüften oder Maske werden dadurch allerdings nicht obsolet", betonte Tonne.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne unterstreicht: „Nur die Kombination und das Zusammenspiel unterschiedlicher Maßnahmen ermöglichen und sichern den Präsenzunterricht. Alles zusammengenommen haben wir ein enges Sicherheitsnetz an den Schulen mit den Testungen im engen Takt, der Mund-Nasen-Bedeckung, den Lüftungskonzepten und Hygieneplänen. Es ist richtig und wichtig, mit Blick auf das Thema Reiserückkehrende, Erfahrungen aus anderen Ländern und steigende Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen, einen Kurs der Sicherheit zu verfolgen. Es hilft niemandem, wenn Schülerinnen und Schüler in großem Ausmaß in Quarantäne geschickt werden. Daher setzen wir auf maximale Präsenz und maximale Sicherheit."


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