Braunschweig. Im März fand das Derby zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 statt. Bei dem Spiel kam es zu etlichen Zwischenfällen, die für Eintracht Braunschweig nun teure Konsequenzen haben: Der Verein muss eine Strafe in Höhe von 118.200 Euro bezahlen, wie nun bekannt wurde.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitligisten Eintracht Braunschweig im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 118.200 Euro belegt. Das berichtet der DFB in einer Pressemitteilung.
Das war beim Derby passiert
Im Rahmen des Zweitligaspiels bei Hannover 96 am 20. März 2026 hatten Braunschweiger Anhänger 98 Blinker, 92 bengalische Feuer, zwei Raketen und zwei Böller gezündet. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.
Das passiert mit dem Geld
Von den 118.200 Euro kann der Verein bis zu 39.400 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2026 nachzuweisen wäre. Die Geldstrafen kommen mittelbar fußballnahen Stiftungen zugute, da sich das Spendenvolumen des DFB traditionell im Schwerpunkt an der Höhe der Ordnungsgelder orientiert. Bedacht werden Einrichtungen, die mit ihren Tätigkeiten mit den Satzungszwecken beziehungsweise der Zweckverwirklichung des DFB übereinstimmen.

