Sie sind hier: Region >

Nach Einbruch in Goslar: Abi-Prüfungen bundesweit ausgetauscht



Braunschweig | Gifhorn | Goslar | Helmstedt | Peine | Salzgitter | Wolfenbüttel | Wolfsburg

Nach Einbruch in Goslar: Abi-Prüfungen bundesweit ausgetauscht

von Nick Wenkel


Ein Schuleinbruch in Goslar sorgte dafür, dass bundesweit die Mathe-Prüfungen ersetzt werden mussten. Symbolfoto: Pixabay
Ein Schuleinbruch in Goslar sorgte dafür, dass bundesweit die Mathe-Prüfungen ersetzt werden mussten. Symbolfoto: Pixabay

Artikel teilen per:

Goslar. Kurzer Schock für das Niedersächsische Kultusministerium: Nach einem Einbruch im Ratsgymnasium Goslar mussten die Abiturprüfungen für die heutige Mathe-Klausur kurzfristig ausgetauscht werden. Zwar wurden die ursprünglichen Aufgabenblätter nicht aus dem aufgebrochenen Tresor entwendet, dass die Klausur jedoch anderweitig verbreitet wurde, konnte nicht ausgeschlossen werden.



Alle rund 400 Schulen mit gymnasialer Oberstufe wurden laut Mitteilung des Kultusministerium über die neuen Aufgaben rechtzeitig informiert. Lediglich vereinzelt sei es allerdings zu geringen Verspätungen gekommen. Um den angesetzten Prüfungstermin einhalten zu können, entschied man sich daraufhin den Aufgabenteil einfach auszutauschen.

Viele Bundesländer betroffen


Doch nicht nur in Niedersachsen stellte der Einbruch in Goslar das Ministerium vor eine Herausforderung. Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg mussten die Prüfungsunterlagen ausgetauscht werden. Der Grund: Die Bundesländer bedienen sich für verschiedene Abi-Prüfungen, unter anderem auch Mathematik, am länderübergreifenden IQB-Aufgabenpool (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen).

Ähnlicher Vorfall im vergangenen Jahr


Bereits im letzten Jahr musste das Niedersächsische Kultusministerium in einem ähnlich gelagerten Fall tätig werden und die Aufgabenstellungen im Prüfungsfach Politik-Wirtschaft kurzfristig ändern. Damals wurde in ein Gymnasium im Heidekreis eingebrochen. Der Austausch der Aufgaben und die Information der Schulen verliefen problemlos und auch der aktuelle Vorfall wird von den Schulen und dem Niedersächsischen Kultusministerium professionell abgewickelt.


zur Startseite