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Braunschweig: Polizei findet weitere Knochen nach Schädelfund



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Nach Schädelfund am Heidberg: Ermittler finden weitere Knochen

Bis die Ergebnisse aus der Rechtsmedizin da sind, können einige Wochen ins Land gehen.

von Anke Donner


Gestern wurde der Bereich am Kleingartenverein Heidberg nach weiteren Knochen abgesucht. Foto: Thomas Stödter / Video: Thomas Stödter

Braunschweig. Am Sonntag fanden Kinder beim Spielen am Heidberg einen menschlichen Schädel. Was folgte, war eine großangelegte Suche der Polizei nach weiteren Knochen und Spuren. Wie die Polizei auf Nachfrage von regionalHeute.de berichtet, konnten bei der Suche tatsächlich weitere Knochen und andere Gegenstände gefunden werden.



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Mehrere Stunden waren Polizeikräfte, Rechtsmedizin und Suchhunde im Einsatz, um das Areal nahe dem Kleingartenverein abzusuchen. Laut Jonas Brockfeld, Sprecher der Polizeiinspektion Braunschweig, sei die Suche nun vorerst abgeschlossen. Man habe am gestrigen Montag weitere Knochen und andere Gegenstände gefunden. Was genau, das möchte der Polizeisprecher derzeit nicht genau benennen. Hier müsse man zunächst einmal herausfinden, ob die Dinge überhaupt dem Knochenfund zugeordnet werden können.



Wer ist der tote Mensch?


Alle Fundstücke müssen jetzt untersucht und ausgewertet werden. Die Knochen werden in der Rechtsmedizin Hannover untersucht. Dort habe man Möglichkeiten, herauszufinden, um wen es sich handelt, erklärt Brockfeld. Nach einer ersten Begutachtung könne man jedoch schon heute sagen, dass die Knochen bereits mehrere Jahre dort lagen. Außerdem könne man ausschließen, dass es sich um ein Kind gehandelt habe. Alles Weitere hänge nun von den Ergebnissen der Rechtsmedizin ab.


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Auswertung kann Wochen dauern


Während man auf diese Ergebnisse, die erst in einigen Wochen vorliegen werden, wartet, laufen bei der Polizei die Ermittlungen weiter. So würden beispielsweise Vermisstenfälle gesichtet. "Aber so richtig aussagekräftig wird es erst, wenn die Ergebnisse aus der Rechtsmedizin da sind und wir beispielsweise die tatsächliche Liegezeit kennen", sagt der Polizeisprecher. Gleiches gilt auch für den Knochenfund von vor zwei Wochen. Auch hier warte man noch auf die Ergebnisse aus Hannover, so Brockfed.


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