Salzgitter. Die Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen hat jetzt 68 Junggesellen vor mehr als 400 Gästen in der BBS am Fredenberg in Salzgitter freigesprochen.
„Sie können stolz und zufrieden sein. Gleich erhalten Sie Ihren Gesellenbrief. Mit diesem Brief haben Sie eine für Ihren weiteren beruflichen Werdegang sehr wichtige Hürde mit Bravour genommen“, sagte Kreishandwerksmeister Christian Heuer laut einer Pressemitteilung der Kreishandwerkerschaft zum versammelten Handwerker-Nachwuchs.
Es sei eine alte Tradition, dass die Auszubildenden nach bestandener Gesellenprüfung „freigesprochen“ werden. Die Freisprechung, früher auch Lossprechung genannt, stellt den Abschluss der Berufsausbildung im Handwerk dar, bei dem Auszubildende nach bestandener
Prüfung in den Gesellenstand erhoben und von den Pflichten des Lehrlings entbunden werden, teilt die Kreishandwerkerschaft mit.
Anja Wolfgram-Funke, Schulleiterin der BBS am Fredenberg und ihr Kollege Stefan Volkmann, Schulleiter der Carl-Gotthard-Langhals Berufsschule in Wolfenbüttel gaben den Junggesellen mit auf den Weg, dass sie optimistisch in die Zukunft blicken und dem Handwerk treu bleiben sollen. „Sie können stolz und zufrieden sein, Sie haben bewiesen, dass Sie in der Lage sind, gute handwerkliche Arbeit zu leisten“, so Volkmann.
Zwischen den Freisprechungen der verschiedenen Gewerke hat die Rockband G Sharp des Gymnasiums im Schloss in Wolfenbüttel mit bekannten Rocksongs ordentlich für Stimmung gesorgt.
Es begann der Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Salzgitter, Thomas Schacht und sprach 6 Kraftfahrzeugmechatroniker frei, gefolgt von Obermeister Berndt Dankemeier von der Kraftfahrzeugtechniker-Innung Wolfenbüttel, der gleich 17 Kraftfahrzeugmechatroniker freisprach. Die Fahrzeug- und Karosseriebauer-Innung Süd-Ost-Niedersachsen, vertreten durch den stellvertretenden Obermeister Florian Beziel, sprach insgesamt 14 Auszubildende frei und Obermeister Tobias Wehrstedt von der Metall-Innung Süd-Ost-Niedersachsen vier Metallbauer.
Obermeister Michael Lindhofer von der Innung für Elektrotechnik Wolfenbüttel-Salzgitter freute sich darauf, 17 junge Elektriker freizusprechen. Als einzige Innung hat die Innung für Sanitär-, Heizung-, Klima- und Klempnertechnik Wolfenbüttel-Salzgitter weiblichen Nachwuchs vorzuweisen: Der stellvertretende Obermeister sprach zwei junge Gesellinnen frei – insgesamt zehn junge Anlagenmechaniker.

Die Innung für Sanitär-, Heizung-, Klima- und Klempnertechnik hatte auch weiblichen Nachwuchs vorzuweisen. Foto: Rudolf Karliczek
Als Prüfungsbeste wurden geehrt: Anita Wehn (Jan Hölemann in Salzgitter), Hagen Kronauer (J. Christoffers GmbH), Janis Barels (Peinemann & Sohn GmbH Co. KG) und Laurenz Aßmann (Helmut Hannig GmbH & Co. KG in Salzgitter) (alle
Anlagenmechaniker), Marcus Winkler (Friese & Röver GmbH), Paul Könnecker (Kakstein GmbH, Nordassel), Jan Eric Dreißig (Inteck Gebäudesystemtechnik GmbH in Braunschweig), Bartosz Jackowski (Witt Elektro GmbH in Salzgitter) (alle Elektroniker), Tim Tabbert (KVG in Salzgitter) (KfZ-Mechatroniker), Tim Bötel (Identica-Hamann in Wolfsburg) (Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker) und
Max Liechti (Segler Metallbau in Salzgitter) (Metallbauer).







