Braunschweig

»Neue Welt« - 8. Sinfoniekonzert in der Stadthalle



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26.03.2014


»Neue Welt«

Siegfried Matthus 2. Akt aus der Oper »Judith«

Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt

Musikalische Leitung Judith Kubitz

Solistinnen und Solisten der Kammeroper Schloss Rheinsberg

Chor des Staatstheaters Braunschweig und KonzertChor Braunschweig

Mit dem Staatsorchester Braunschweig

Am 13. April um 11.00 Uhr mit Kinderbetreuung & am 14. April um 20.00 Uhr in der Stadthalle

Einführung mit Orchesterdirektor Martin Weller jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn
Mit Antonín Dvořáks Ankunft 1893 in New York begann sein kompositorisches Wirken in der »Neuen Welt«, das den Amerikanern auch eine neue Welt an musikalischen Werken erschließen sollte. Um einen original amerikanisch-nationalen Stil in der klassischen Musik herauszubilden, nahm sich Dvořák Indianertänze sowie Spirituals zum Vorbild, schrieb »im Geiste amerikanischer Volkslieder« und fügte diese in seine romantische, durch seine Heimat Böhmen geprägte musikalische Sprache mit ein. So entstand mit der 9. Sinfonie ein bis heute weltweit stürmisch umjubeltes Schlüsselwerk in der Musikgeschichte der USA. Und die Sinfonie erhielt zu Recht den Titel »Aus der Neuen Welt«.

Auch wenn dieses Werk dem 8. Sinfoniekonzert ihren Titel gibt, so stehen dennoch der  Louis-Spohr-Preisträger Siegfried Matthus und die diesjährigen Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg im Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit zwischen dieser »Opernschule« und dem Staatstheater Braunschweig hat sich über viele Jahre hinweg zu einer echten Tradition entwickelt. Der Komponist, der am 13. April seinen 80. Geburtstag feiert, wird dem Konzert am Sonntagmorgen beiwohnen. Mit dem zweiten Akt aus der Matthus-Oper »Judith« steht ein Werk auf dem Programm, das dem Braunschweiger Konzertpublikum musikalisch zweifellos eine »neue Welt« eröffnet und die jungen Sängerinnen und Sänger vor große Herausforderungen stellt. Denn die Musik wartet mit einer Dramatik auf, die von äußerster Zartheit bis hin zu heftigsten Ausbrüchen reicht.

Für die Titelpartie der Judith konnte die Sopranistin Rena Harms gewonnen werden, die am Staatstheater Braunschweig zuletzt u. a. mit der Titelpartie in Ždenek Fibichs »Šarka« und als Marie (»Die verkaufte Braut«) reüssieren konnte.


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