Hannover. Die Bundespolizeidirektion Hannover hat sich am vergangenen Wochenende an einem bundesweiten Schwerpunkteinsatz des Bundespolizeipräsidiums zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität beteiligt, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Die Maßnahmen fanden in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag jeweils von 18 bis 3 Uhr an den Hauptbahnhöfen Hamburg und Hannover statt.
Insgesamt waren rund 200 Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektionen Hamburg und Hannover im Einsatz, verstärkt durch die Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit Hannover, Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei und sogenannte Super-Recogniser.
Ziel war es, durch einen erhöhten Kontrolldruck Gewaltstraftaten zu verhindern, Straftäter aus der Anonymität zu holen und das Mitführverbot von gefährlichen Werkzeugen und Waffen, darunter Messer aller Art, durchzusetzen.
Die Bilanz umfasst 1.570 Identitätsfeststellungen und 2.440 Durchsuchungen. Dabei stellten die Einsatzkräfte 40 Gegenstände sicher, darunter Messer, Drogen und Reizstoffsprühgeräte.
Ein besonderer Fall ereignete sich im Hauptbahnhof Hannover, wo eine 23-jährige Frau mit einem Schwert und einem Dolch am Gürtel kontrolliert wurde – es handelte sich um Repliken aus einem Film, die sie von einem Mittelalterfest mitbrachte. Die Gegenstände wurden sichergestellt, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet
Bundespolizei zieht Bilanz nach Schwerpunkteinsatz an Hauptbahnhöfen Hamburg und Hannover
Die Bundespolizeidirektion Hannover hat sich am vergangenen Wochenende an einem bundesweiten Schwerpunkteinsatz des Bundespolizeipräsidiums zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität beteiligt, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.
Stichwaffen (Archiv) | Foto: Bundespolizeidirektion Hannover via dts Nachrichtenagentur
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