Queerbeauftragte fordert nach CSD-Anschlag Grundgesetzänderung

Die Queerbeauftragte des Bundes, Sophie Koch (SPD), fordert mehr Schutz für queere Menschen in Deutschland.

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Tatort nach Todesfahrt beim CSD am 27.07.2026
Tatort nach Todesfahrt beim CSD am 27.07.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Berlin. Die Queerbeauftragte des Bundes, Sophie Koch (SPD), fordert mehr Schutz für queere Menschen in Deutschland. "Wir müssen einerseits Schutzräume für die queere Community schaffen", sagte Koch der "Rheinischen Post".


"Eine weitere Maßnahme wäre die Ergänzung der sexuellen Identität in Artikel 3 des Grundgesetzes zum Diskriminierungsverbot." Dadurch würden zwar keine konkreten Straftaten verhindert: "Aber es würde Schutz bieten, wenn irgendwann vielleicht wieder Kräfte an die Macht kommen, die die Grundrechte von queeren Menschen einschränken wollen. Wenn ein Diskriminierungsverbot im Grundgesetz für queere Menschen klar benannt wäre, hätten solche Vorhaben keine Chance", fügte sie hinzu.

Koch kritisierte zugleich, dass die Förderung des Bundes für den einzigen bundesweiten queeren Jugendverband Lambda gestrichen werden solle. "Das ist ein fatales Zeichen. Wir müssen solche Strukturen besser unterstützen", sagte sie.

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