Gedenken an die Opfer des Todesmarsches in Wolfsburg

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Todesmarsches vom 7. April 1945 des KZ-Außenlagers Laagberg hat am Donnerstag eine Gedenkveranstaltung am historischen Lagerort in der Breslauer Straße in Wolfsburg stattgefunden.

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Fußgängerzone von Wolfsburg (Archiv)
Fußgängerzone von Wolfsburg (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg. Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Todesmarsches vom 7. April 1945 des KZ-Außenlagers Laagberg hat am Donnerstag eine Gedenkveranstaltung am historischen Lagerort in der Breslauer Straße in Wolfsburg stattgefunden. Oberbürgermeister Dennis Weilmann (CDU) erinnerte gemeinsam mit internationalen und diplomatischen Gästen sowie Vertretern aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft an das Leid der Opfer und Überlebenden des KZ-Außenlagers Laagberg, die aus vielen Teilen Europas stammten. Zu den Ehrengästen der Gedenkveranstaltung gehörten der Botschafter der Italienischen Republik, Fabrizio Bucci, der frühere Präsident der Amicale Internationale KZ Neuengamme, Jean-Michel Gaussot, sowie der stellvertretende Botschafter der Republik Polen, Jakub Jan Wawrzyniak.


Im Rahmen der Redebeiträge zur lokalen Verantwortung und Erinnerungsarbeit sprachen unter anderem Arne Meiswinkel, Personalvorstand der Marke Volkswagen, und Daniela Cavallo, Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Volkswagen AG. Oberbürgermeister Weilmann wies darauf hin, dass dort, wo die Gedenkveranstaltung stattfand, bald der Gedenk- und Lernort KZ-Außenlager Laagberg entstehen soll. Ein Ratsbeschluss zur Realisierung ist vor der Sommerpause vorgesehen, und der Baustart des Projektes ist noch in diesem Jahr geplant.


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