Hochvoltbatterie eines Elektroautos brennt in Aurich-Plaggenburg

Erstmals ist in Aurich-Plaggenburg der Akku eines Elektroautos in Brand geraten.

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Das brennende Elektrofahrzeug (Archiv)
Das brennende Elektrofahrzeug (Archiv) | Foto: Sönke Geiken/Feuerwehr Aurich via dts Nachrichtenagentur

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Aurich. Erstmals ist in Aurich-Plaggenburg der Akku eines Elektroautos in Brand geraten. Wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte, hatte der Besitzer des Wagens am Montagabend Warnmeldungen über die Fahrzeugapp auf sein Smartphone erhalten.


Als er nach dem Rechten sah, drang bereits Rauch aus dem Unterboden des Pkw. Anwohner verständigten umgehend den Notruf. Die von der Regionalleitstelle Wittmund alarmierten Feuerwehren Plaggenburg und Sandhorst waren innerhalb weniger Minuten vor Ort, als das Feuer bereits aus dem vor der Garage abgestellten Auto schlug. Der Akku entflammte jedoch immer wieder neu, begleitet von starker Rauchentwicklung.

Die Einsatzkräfte positionierten daraufhin ein Hydroschild unter dem Fahrzeug, das die Batterie kontinuierlich mit Wasser beaufschlagte. Bis zum Aufbau einer Schlauchleitung zu einem mehrere hundert Meter entfernten Hydranten pendelte das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Sandhorst mit Löschwasser. Gegen 22:30 Uhr hob ein Abschleppunternehmen das Fahrzeug mit einem Kran in einen Löschcontainer für Elektroautos, der anschließend mit Wasser geflutet wurde, um eine dauerhafte Kühlung zu gewährleisten.

In Absprache mit dem Besitzer und dem Abschleppdienst ließen die Feuerwehrleute den Container für mindestens zehn Tage auf dem Grundstück, um ein erneutes Entflammen der Hochvoltbatterie zu verhindern.

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