Braunschweig. Bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle hat die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Braunschweig einen erheblichen Fund gemacht. Die Beamten kontrollierten einen älteren VW Sharan mit rumänischen Kennzeichen, der von einem ungarischen Staatsangehörigen gesteuert wurde.
Dieser gab an, von Ungarn nach Dänemark unterwegs zu sein, nannte jedoch keinen konkreten Reisegrund.
Bei der Kontrolle des Fahrzeugs fanden die Zollbeamten im Kofferraum zwei Hundeboxen mit zwei Dackeln und einem Jungtier. Unter dem Gepäck zwischen Rückbank und Beifahrersitz entdeckten sie zudem eine Taubentransportbox mit weiteren 13 Dackelwelpen.
Der Fahrer konnte keine Dokumente für die etwa sechs Wochen alten Tiere vorlegen, die nicht den gesetzlichen tierseuchenrechtlichen Bestimmungen entsprachen. Die Tiere waren weder gekennzeichnet noch gegen Tollwut geimpft und verfügten über keine erforderlichen Gesundheitsbescheinigungen.
Die zuständige Amtstierärztin stellte fest, dass die Welpen unter schlechten Bedingungen transportiert wurden und bereits dehydriert waren.
Nach der Versorgung im Tierheim zeigten sie sich jedoch wieder lebendiger. Der Fahrer wird nun wegen Verstößen gegen tierseuchen- und tierschutzrechtliche Bestimmungen zur Verantwortung gezogen.
Zudem muss er die Kosten für die Unterbringung der Tiere in Quarantäne tragen.
Zoll entdeckt 14 Dackelwelpen und zwei tragende Hündinnen
Bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle hat die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Braunschweig einen erheblichen Fund gemacht.
Zoll entdeckt 14 Dackelwelpen und zwei tragende Muttertiere in PKW (Archiv) | Foto: HZA Braunschweig - Kontrolleinheit Verkehrswege Göttingen via dts Nachrichtenagentur

