Rhede. Beamte des Hauptzollamts Oldenburg haben bei einer Kontrolle am Grenzübergang Rhede mehr als drei Kilogramm Kokain sichergestellt. Das teilte das Hauptzollamt Oldenburg mit.
Die Drogen waren in einem Versteck in einem Pkw verborgen, der aus den Niederlanden nach Deutschland einreiste.
Der 30-jährige Fahrer, ein deutscher Staatsangehöriger aus dem Landkreis Wesermarsch, gab bei der Kontrolle am 11. Mai an, eine Wochenendtour nach Amsterdam unternommen zu haben. Auf die Frage nach verbotenen Gegenständen oder größeren Bargeldmengen verneinte er dies, machte jedoch einen nervösen Eindruck.
Daraufhin entschlossen sich die Zöllner zu einer genaueren Durchsuchung des Fahrzeugs.
Mit Hilfe des Zollhundes „Duracell“ entdeckten die Einsatzkräfte ein eingebautes Versteck, in dem sich drei szenetypisch verpackte Pakete mit rund 3,3 Kilogramm Kokain befanden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, das Rauschgift und das Tatfahrzeug wurden sichergestellt.
Das Amtsgericht Papenburg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen am Dienstsitz Nordhorn.
Zoll findet über drei Kilogramm Kokain in Auto bei Rhede
Beamte des Hauptzollamts Oldenburg haben bei einer Kontrolle am Grenzübergang Rhede mehr als drei Kilogramm Kokain sichergestellt.
Über 3 Kilogramm Kokain sichergestellt (Archiv) | Foto: Hauptzollamt Oldenburg via dts Nachrichtenagentur

