Helmstedt

ÖPNV: CDU beantragt Zusammenlegung von Tarifzonen

Dies berichtet die CDU-Kreistagsfraktion im Landkreis Helmstedt.

Dorothea Dannehl, CDU.
Dorothea Dannehl, CDU. Foto: CDU

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01.07.2020

Helmstedt. Die CDU-Fraktion im Kreistag des Landkreises Helmstedt hat sich intensiv mit dem Thema öffentlicher Personennahverkehr im Landkreis Helmstedt auseinandergesetzt und dazu einen Antrag für die Kreistagssitzung am 15. Juli gestellt. In ihrem Antrag weist die CDU-Fraktion darauf hin, dass der Landkreis Helmstedt durch eine kleinteilige Tarifzoneneinteilung preislich schlechter gestellt sei als andere Verkehrsgebiete in der Region. Deshalb fordert die CDU-Fraktion eine Zusammenlegung der Tarifzonen für Velpke-Grasleben und Schöningen-Heeseberg. Dies berichtet die CDU-Kreistagsfraktion in einer Pressemitteilung.



Die Zuständigkeiten für den ÖPNV sind im Regionalverband Großraum Braunschweig verankert. Zum Verbandsgebiet gehören die kreisfreien Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg, sowie die Landkreise Gifhorn, Goslar, Peine, Wolfenbüttel und Helmstedt.
Insofern führen einzelne Änderungen in der Linienführung oder den Tarifzonen immer auch zu Veränderungen der Umlagen, durch die sich der Verband finanziert.
Das Ziel der CO² Reduktion durch benutzerfreundliche Angebote im ÖPNV dürfe nicht aus dem Auge verloren werden und deshalb sei es wichtig, ein breitgefächertes und gutes Angebot für die Nutzerinnen und Nutzer zur Verfügung zu stellen.

Im Vergleich zu vielen anderen Gebieten im Regionalverband seien die Tarifzonen im Landkreis Helmstedt sehr klein gestaltet. Für die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises bedeute das im Hinblick auf die zu zahlenden Preise eine Schlechterstellung gegenüber anderen Fahrgästen im Verbandsgebiet. Aus diesem Grund fordert die CDU-Fraktion im Kreistag für die Jahre 2021 bis 2023 eine versuchsweise Zusammenlegung der Tarifzonen Velpke-Grasleben und Schöningen-Heeseberg.

Es sei zu erwarten, dass durch günstigere Preise eine erhöhte Fahrgastzahl zu erreichen sei und die finanzielle Mehrbelastung damit teilweise abgefedert werden könne, so die Fraktionsvorsitzende Dorothea Dannehl.
Die Auswirkungen der geplanten Änderungen in der Ticketstruktur durch das Schülerticket und das Kurzstreckenticket könnten zur Zeit noch nicht beziffert werden. Klar sei allerdings jetzt schon, dass es Auswirkungen geben werde. Deshalb sollte eine Veränderung der Tarifzonen im Landkreis Helmstedt gleich mit in die Überlegungen einbezogen werden.


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