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Park-Konzept Maschstraße auf Eis gelegt



Braunschweig

Park-Konzept Maschstraße auf Eis gelegt

von Alexander Dontscheff


Das Gehwegparken sollte eigentlich verboten werden. Foto: Archiv/Robert Braumann
Das Gehwegparken sollte eigentlich verboten werden. Foto: Archiv/Robert Braumann Foto: Braumann

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Braunschweig. Im August 2016 hatte der Bezirksrat Westliches Ringgebiet ein neues Verkehrskonzept für die Maschstraße beschlossen. Dagegen richtete sich Protest der Anwohner - unter anderem in einer Informationsveranstaltung Ende Januar. Nun ist das Thema vorerst vom Tisch.



"Sowohl aus den Reaktionen auf die Planung im Anschluss an den Beschluss des Bezirksrates als auch aus der Informationsveranstaltung hat die Verwaltung den deutlichen Eindruck gewonnen, dass die Anwohner der betreffenden Straßen sehr gerne in ihrem Quartier wohnen und sich mit der vorhandenen Verkehrssituation arrangiert haben. Ein dringender Wunsch nach Veränderung der heutigen Verkehrssituation besteht im Quartier offensichtlich mehrheitlich nicht", heißt es in einer Stellungnahme der Verwaltung anlässlich der letzten Sitzung des Bezirksrates am 7. März. Daher werde die Verwaltung ihre begrenzten Ressourcen für andere Projekte im Stadtgebiet einsetzen und keine weitere verkehrliche Betrachtung des Quartieres vornehmen. Der Beschluss des Bezirksrates, die Maßnahmen bis auf Weiteres auszusetzen, habe weiterhin Bestand.

Eine Mehrheit im Stadtbezirksrat hatte sich dafür ausgesprochen, den Verkehr in der Maschstaße zu beruhigen und das Gehwegparken zu verbieten. "Dies würde jedoch zu einer Verengung der Fahrbahn führen, die die Feuerwehr so stark beeinträchtigt hätte, dass bis zu 100 Parkplätze als Aufstellfläche für Drehleiterfahrzeuge entfallen würden", resümiert Henning Glaser, Fraktionsvorsitzender der CDU im Bezirksrat. Auch die Umleitung des Verkehrs über die Straße „Hinter der Masch“ und der Deklarierung des Maschplatzes zur Einbahnstraße, wurde von CDU und einigen Anwohnern sehr kritisch gesehen. Dass „Hinter der Masch“ mit seiner Grundschule, einem Seniorenwohnheim und einer Wohnanlage für psychisch labile Menschen einer stärkeren Verkehrsbelastung ausgesetzt gewesen wären, war beim Verwaltungsvorschlag nicht ausreichend betrachtet worden, so Glaser.

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