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Hohenhameln: 130 Meter Trinkwasserleitung werden erneuert



130 Meter Trinkwasserleitung werden erneuert

Angewandt wird das sogenannte Berstlining-Verfahren, bei dem eine neue Kunststoffleitung in das bestehende Graugussrohr eingeführt wird.

Das vorbereitete Kunststoffrohr wird von rechts ins bestehende Rohr eingezogen und verschwindet im Erdreich. Die neue Leitung wird zwischen zwei Baugruben eingezogen. Dieses grabenlose Verfahren wird nun auch in Hohenhameln für eine Maßnahme im Trinkwassernetz genutzt. Archivbild
Das vorbereitete Kunststoffrohr wird von rechts ins bestehende Rohr eingezogen und verschwindet im Erdreich. Die neue Leitung wird zwischen zwei Baugruben eingezogen. Dieses grabenlose Verfahren wird nun auch in Hohenhameln für eine Maßnahme im Trinkwassernetz genutzt. Archivbild Foto: Wasserverband Peine

Hohenhameln. Am morgigen Montag beginnt die Fachfirma PRT mit der Erneuerung der Trinkwasserleitung in der Schützenstraße in Hohenhameln. Diese Maßnahme soll bis Ende Juni abgeschlossen sein. Das berichtet der Wasserverband Peine in einer Pressemitteilung.



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„Wir werden auf rund 130 Metern das Rohr in einem geschlossenen Verfahren ersetzen“, kündigt Karsten Behrens, zuständiger Bauleiter des Wasserverbands Peine an. „Dabei ziehen wir die neue Kunststoffleitung, die einen Durchmesser von 15 Zentimetern aufweist, in das bestehende Graugussrohr ein.“ 





Rund 60.000 Euro investiert


Der Verband hat dieses sogenannte Berstlining-Verfahren bereits bei anderen Projekten erfolgreich genutzt. Dabei wird von einzelnen Baugruben aus gearbeitet. Mit einem Lanzenkopf als Aufweitungswerkzeug wird das neue Rohr mit mehreren Tonnen Zugkraft in den bestehenden Leitungskanal eingezogen. Der Leitungsvortrieb wird dabei computerüberwacht. In Hohenhameln wird mit diesem Verfahren die Länge von 130 Metern die Rohrleitung aus den 30er Jahren zwischen der Einmündung der Bundesstraße 494 bis zum Schützenplatz erneuert. Der Wasserverband Peine investiert rund 60.000 Euro in diese Infrastrukturmaßnahme und will damit die Versorgungssicherheit wieder für viele Jahrzehnte sichern.

Einschränkungen sind durch diese Baumaßnahme nicht gegeben, der Verkehr kann an den Baugruben vorbeigeleitet werden. Die Trinkwasserversorgung ist über das Netz gesichert, es gibt keine Nutzungseinschränkungen. Es sind an diesem Netzbereich keine Hausanschlüsse direkt angeschlossen.


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