Darum sind Teile des Schlosswaldes Vechelde derzeit gesperrt

Es müssen zahlreiche Bäume gefällt werden. Langfristig soll es ein Konzept zur Neugestaltung des Schlossparkwaldes geben.

Eine Teilsperrung des Schlosswaldes wurde nötig.
Eine Teilsperrung des Schlosswaldes wurde nötig. | Foto: Gemeinde Vechelde

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Vechelde. Die Gemeinde Vechelde arbeitet derzeit weiter daran, die Zugänglichkeit des an den Schlosspark angrenzenden Schlosswaldes schrittweise wiederherzustellen. Teile des Waldes mussten aufgrund des Eschentriebsterbens und der damit verbundenen Gefahren für die Verkehrssicherheit gesperrt werden. Das teilt die Gemeinde Vechelde in einer Presseinformation mit.



Die Untersuchungen der Eschen auf das Eschentriebsterben und weitere damit verbundene Risiken sind inzwischen abgeschlossen. Derzeit werden die als nicht verkehrssicher eingestuften Eschen gefällt. Vorrangiges Ziel ist es zunächst, die Wiesenfläche sowie die Zuwegungen von der Hildesheimer Straße und der Spiegelbergallee zeitnah wieder freizugeben.

30 Eschen müssen gefällt werden


Anschließend sollen auch die Wege durch den Schlosswald schrittweise wieder geöffnet werden. Insbesondere soll der Durchgang in Richtung Süden durch die Pforte wieder ermöglicht werden. In diesem Bereich müssen rund 30 Eschen gefällt werden. Gleichzeitig werden die umliegenden Bäume auf ihre Verkehrssicherheit überprüft, um die Voraussetzungen für eine sichere Nutzung des Gesamtgeländes zu schaffen.

Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und werden durch einen Fledermausgutachter fachlich begleitet. Auf Grundlage dieser Empfehlungen ist ab Oktober die Entnahme weiterer Eschen – voraussichtlich rund 30 Bäume – vorgesehen. Zudem sollen erforderliche Rückschnittmaßnahmen an den verbleibenden Bestandsbäumen durchgeführt werden.

Die für die Durchführung des Sommerabends im Schlosspark an diesem Wochenende erforderlichen Arbeiten sollen bis dahin abgeschlossen sein.

Konzept zur Neugestaltung


Parallel zu den notwendigen Maßnahmen zur Verkehrssicherheit arbeitet die Gemeinde an einem Konzept für die denkmalgerechte Neugestaltung des Schlossparkwaldes („Schlosswald“). Dabei geht es nicht nur um die aktuelle Wiederherstellung der Verkehrssicherheit, sondern auch um die langfristige Entwicklung und den Erhalt des besonderen Charakters des Schlosswaldes. Das Konzept soll noch in der laufenden Wahlperiode der Öffentlichkeit vorgestellt werden.