Erneut Geldautomat gesprengt: Täter schlugen in Vechelde zu

Die Täter haben sich offenbar eine Bankfiliale in der Hildesheimer Straße ausgesucht.

von und Phil-Kevin Lux-Hillebrecht


In Vechelde kam es in der Nacht zu einer Geldautomatensprengung
In Vechelde kam es in der Nacht zu einer Geldautomatensprengung | Foto: Phil-Kevin Lux-Hillebrecht

Verchelde. Am frühen Donnerstagmorgen ist es ersten Meldungen zufolge erneut zu einer Geldautomatensprengung gekommen. Diesmal war eine Filiale der Deutschen Bank das Ziel der Täter.




Aktualisiert, 7.30 Uhr: Inzwischen gibt es weitere Erkenntnisse zur Sprengung. Die Täter sollen laut Polizeisprecher Malte Jansen gegen 3 Uhr zugeschlagen haben. Wie es heißt, sollen Zeugen eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen und die Polizei alarmiert haben. Bisher sei bekannt, dass die Täter mit einer silbernen Fahrzeug in noch unbekannte Richtung geflüchtet sein sollen. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der auch der Polizeihubschrauber „Phoenix“ aus Hannover eingesetzt wurde, sei bisher erfolglos geblieben. Wie Jansen weiterhin berichtet, gehe man aktuell davon aus, dass möglicherweise Bargeld in noch unbekannter Höhe entwendet wurde.


Das Gebäude, in dem sich auch Arztpraxen befinden, sei derzeit nur eingeschränkt betretbar und müsse erst durch einen Statiker geprüft werden. Aktuell befindet sich die Tatortgruppe der Polizei Salzgitter vor Ort und sichert Spuren. Unterstützt werden die Ermittler aus Salzgitter von der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig.

Aktualisiert, 12.39 Uhr:
Wie die Polizei später mitteilte, sei durch die Explosion niemand verletzt worden. Man suche allerdings nun nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizei Braunschweig unter der Rufnummer 0531-476-0 oder die örtlich zuständige Polizeidienststelle entgegen.

Serie geht weiter


Die Serie der Geldautomatensprengungen in der Region zieht sich bereits seit Monaten hin. Immer wieder kam es nachts zu Angriffen auf Bankfilialen verschiedener Geldinstitute. Die Täter gingen meist mit brachialer Gewalt vor und richteten große Schäden an den Gebäuden an und flüchteten unerkannt, meist über nahegelegene Autobahnen. In vielen Fällen wurde berichtet, dass die Täter in einem dunklen Audi geflüchtet seien. Im Landkreis Peine ist es bereits die sechste Geldautomatensprengung in den vergangenen zwei Jahren.


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