Wolfenbüttel

Personalreferentin gibt THG-Schülern Tipps für die Bewerbung


Sorgfältig vorbereitet hatten sich die Zehntklässler des Theodor-Heuss-Gymnasiums für das Bewerbungstraining mit der Expertin Vijdan Bangura. Foto: THG
Sorgfältig vorbereitet hatten sich die Zehntklässler des Theodor-Heuss-Gymnasiums für das Bewerbungstraining mit der Expertin Vijdan Bangura. Foto: THG

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11.04.2018

Wolfenbüttel. Sorgfältig vorbereitet hatten sich die Zehntklässler des Theodor-Heuss-Gymnasiums für das Bewerbungstraining mit der Expertin Vijdan Bangura von der Firma Jägermeister. Diese lobte dann auch die Qualität der von den Schülern zuvor eingereichten Bewerbungsunterlagen, die im Rahmen des Deutschunterrichtes erstellt worden waren.


Hier wird derzeit die Bewerbung für das Schülerbetriebspraktikum vorbereitet, welches im Januar 2019 stattfindet, teilt das THG mit.

Im Zentrum des Bewerbungstrainings stand die Simulation des Bewerbungsgespräches. Mattis Faber und Ida Hamann hatten sich als Freiwillige zur Verfügung gestellt. Ihre anfängliche Nervosität legten beide schnell ab, sodass sich ein intensives Gespräch in angenehmer Atmosphäre entwickeln konnte.

Dabei gab es auch Überraschungsmomente, zum Beispiel als Vijdan Bangura die potenziellen Bewerber zunächst aufforderte, sich selbst im Kurzvortrag vorzustellen. Denn, so Bangura später im Plenum: „Es geht mir vorrangig darum, die Persönlichkeit des Bewerbers im Gespräch kennenzulernen.“ Damit die Selbstvorstellung nicht zu kurz gerate, empfahl sie den Schülerinnen und Schülern, sich ausgehend von Freizeitaktivitäten zunächst ihre wichtigsten Fähigkeiten und Eigenschaften (Skills) bewusst zu machen, die dann im Vortrag ausgeführt werden können. Wer hier übertreibe und nicht bei der Wahrheit bliebe, würde allerdings schnell auffliegen. Vielmehr sei Authentizität gefragt. Dies gelte auch für die Kleidung und das Auftreten. Angemessen seien Stoffhose, dazu Hemd oder Bluse, für die Mädchen evtl. ein Blazer. Die Bewerber sollten sich wohl fühlten und nicht „verkleidet“ vorkommen. No-gos im Gespräch seien eine zu lässige Sitzhaltung, dem Gesprächspartner ins Wort zu fallen oder Blickkontakt zu vermeiden. Dies werde schnell als Desinteresse ausgelegt. Punkten könne ein Bewerber, wenn er sich vorher gut über das Unternehmen informiert und selbst eine oder zwei Fragen parat habe.

In der Abschlussrunde gab Vijdan Bangura den Schülerinnen und Schülern schließlich noch drei Tipps für eine gelungene Bewerbungsmappe mit auf den Weg:
„Hebt Euch von der Masse ab, vermeidet Fehler und zeigt Interesse für den Job und das Unternehmen!“


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