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Polizei verhinderte weitere Driftings in Torfhaus

von Alexander Panknin


Erst am Freitag prallte ein junger Fahrer gegen einen Schneehaufen und es kam zu einem Unfall. Symbolfoto: Alexander Panknin
Erst am Freitag prallte ein junger Fahrer gegen einen Schneehaufen und es kam zu einem Unfall. Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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08.01.2017

Torfhaus. In der Nacht zum Samstag ereignete sich ein Unfall bei Schleuderübungen auf dem Torfhausparkplatz und ein 17-jähriges Mädchen musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei konnte letzte Nacht weitere Vorfälle verhindern.


Trotz des unnötigen Unfalls am späten Freitagabend mit zwei Verletzten, rief eine Facebook-Gruppe zu erneuten Driftings auf dem Großparkplatz in Torfhaus auf.

Im Laufe des Samstages meldeten sich, laut Polizeiangaben, mehr als 100 Personen zu der Veranstaltung an, mehr als 400 bekundeten ihr Interesse daran. Die Polizei Goslar stellte sich auf die Situation ein und kontrollierte mit zusätzlichen Kräften zunächst die Anfahrt am Torfhausparkplatz.

Bereits gegen 19.00 Uhr begannen die ersten aus einer Gruppe von 25 Fahrzeugen mit Schleuderübungen. Sie verließen den Parkplatz schnell, als die Polizei auf sie aufmerksam wurde. Insgesamt wurden anschließend mehr als 40 Fahrzeuge der Zielgruppe festgestellt und den Fahrzeugführern wurden Platzverweise erteilt. Einige Fahrzeugführer suchten dann andere Parkplätze im Bereich Oberharz auf. Aber auch hier konnten die gefährlichen Schleuderfahrten verhindert werden.

Schranken wurden wahrscheinlich manipuliert


Obwohl der Betreiber des Parkplatzes durch Schließen der Schranken das nächtliche Treiben zu unterbinden versuchte, sei es zu einer Manipulation der Sperre gekommen. Die Schranke wurde, nach Angaben der Polizei Goslar, in einen Winkel bewegt, der das mühelose Befahren des befriedeten Bereiches ermöglichte. Ob es hierbei zu einem Schaden kam wird noch ermittelt.

Warnung der Polizei


Die Polizei wies in einer offiziellen Mitteilung noch einmal auf das hohe Gefährdungspotential dieser "driftings" hin. Insbesondere, wenn sie in größeren Gruppen oder vor Publikum stattfinden würden. Für die Zukunft seien Maßnahmen geplant, die derartige Veranstaltungen erschweren beziehungsweiseunmöglich machen sollen. Mit dem Betreiber des Parkplatzes sei man nun in Gesprächen, um das Schließsystem entsprechend zu optimieren.

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