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Rat beschließt Lösung für fehlende Betreuungsplätze



Gifhorn

Rat beschließt Lösung für fehlende Betreuungsplätze

von Alexander Panknin


Mehrheitlich beschlossen im Rat der Stadt. Foto: Alexander Panknin
Mehrheitlich beschlossen im Rat der Stadt. Foto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Gifhorn. Auf der Sondersitzung am gestrigen Montag beschloss der Rat der Stadt Gifhorn mehrheitlich Maßnahmen für weitere Betreuungsplätze. Damit soll das Problem von 113 fehlenden Kita-Plätzen für das Jahr 2017/18 gelöst werden.



Durch eininterfraktionelles Gespräch im Februar und durch eine Sitzung des Ausschusses für Schulen, Kindertagesstätten und Sport im März ergab sich, dass für das Kita-Jahr bis 2018 noch zu viele Betreuungsplätze fehlen: 54 Krippen-, 24 Vormittags- und 18 Drei-Viertel-Plätze. Mittlerweile sei die Zahl sogar auf 113 fehlende Plätze angestiegen.

Dies veranlasste die VerwaltungnachErweiterungsmöglichkeiten an vorhandenen Kindertagesstätten zu suchenund weitere angebotene beziehungsweisestädtische Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen. Daraus resultierte ein Lösungsvorschlag, der auf der Sitzung durch den Rat beschlossen werden sollte.


Nach Plan soll die Kita Spatzennest e. V. um eine Krippen- und eine Kindergartengruppe durch den Träger der Kita erweitert werden. Eine Nachnutzung der Räumlichkeiten der Kita Gifhörnchen in der Bergstraße für den Übergang von zwei Jahren soll in Betracht gezogen werden. Weiterhin könnte das Pfarrhaus der Martin-Luther-Gemeindefür drei Krippengruppen umgebaut werden. Eine längerfristige Lösung böte auch der Bau einer neuen Kita am Koppelweg.


Klaus-Peter Fischer (FDP) spricht sich für eine flexible Lösung aus. Foto: Alexander Panknin


Keine Container-Lösung


Dem entgegen stellte die ULG/FDP eine Lösung vor, die die Nutzung von Containern in Betracht zieht. Hierdurch würde ein flexibleres Angebot entstehen, erläuterte hierzu Klaus-Peter Fischer von der FDP.

Diese Idee stieß auf keine große Zustimmung im Rat. Die Mehrheit sprach sich für eine längerfristige und vor allem standesgemäße Lösung aus. Somit beschloss der Rat, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen.


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