Wiesbaden. In Deutschland raucht weiterhin knapp ein Fünftel der Bevölkerung. 19,1 Prozent der Menschen ab 15 Jahren haben im Jahr 2025 zumindest gelegentlich geraucht, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte.
Der Anteil der Raucher ist damit im Vergleich zum Jahr 2021 nahezu unverändert: Damals betrug er 18,9 Prozent. Im Jahr 2017 wurde mit einem Anteil von 22,4 Prozent noch etwas mehr geraucht. 78,5 Prozent der Raucher rauchten überwiegend Zigaretten, 9,2 Prozent bevorzugten die E-Zigarette. Der Rest verteilte sich unter anderem auf Zigarren, Zigarillos, Pfeifen und Shisha.
Unter jüngeren Menschen ist Rauchen wieder etwas mehr verbreitet als vor einigen Jahren. Im Jahr 2025 rauchten 15,6 Prozent der 15- bis 24-Jährigen zumindest gelegentlich. Vier Jahre zuvor lag der Anteil bei 14,5 Prozent. Im Jahr 2017 hatten 18,3 Prozent in dieser Altersgruppe angegeben, dass sie zumindest gelegentlich rauchen.
Rauchen ist unter Menschen im mittleren Alter am stärksten verbreitet. Am höchsten war der Anteil der Raucher 2025 unter den 40- bis 44-Jährigen mit 26,0 Prozent, unter den 45- bis 49-Jährigen mit 25,5 Prozent und unter den 35- bis 39-Jährigen mit 23,8 Prozent. Die wenigsten Raucher gab es unter den 15- bis 17-Jährigen mit 5,0 Prozent, unter den mindestens 75-Jährigen mit 5,5 Prozent sowie unter den 70- bis 74-Jährigen mit 13,3 Prozent.
Unter Männern ist der Raucheranteil deutlich höher als unter Frauen: Während 22,4 Prozent der Männer 2025 zumindest gelegentlich rauchten, waren es bei den Frauen 15,8 Prozent. Zudem gaben weitere 25,1 Prozent der Männer an, Raucher gewesen zu sein. Bei den Frauen war der Anteil der früheren Raucherinnen mit 19,0 Prozent ebenfalls niedriger.
Raucherquote in Deutschland stagniert
In Deutschland raucht weiterhin knapp ein Fünftel der Bevölkerung.
Raucherin (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

