Regionalverband im Austausch mit neuen Landtagsabgeordneten

Die Gespräche sollen die Mobilitätswende beschleunigen. Es ging aber auch um notwendige Fördergelder.

Die Verbandsspitze des Regionalverbands, die Vorsitzenden der Fraktionen der Verbandsversammlung sowie die Landtagsabgeordneten aus der Region.
Die Verbandsspitze des Regionalverbands, die Vorsitzenden der Fraktionen der Verbandsversammlung sowie die Landtagsabgeordneten aus der Region. Foto: Regionalverband Großraum Braunschweig

Region. Energiewende, Mobilitätswende, Flächenmanagement – Deutschland stehe vor der Herausforderung, eine Balance zwischen dem Erhalt gesellschaftlichen Wohlstands, wirtschaftlichem Fortschritt und dem Erhalt natürlicher Ressourcen zu finden. „Lösungen finden wir nur, wenn wir über kommunale und regionale Grenzen hinaus engagiert zusammenarbeiten. Als Regionalverband übernehmen wir Verantwortung und sind gerne ein starker Partner, um diese Herausforderung zu bewältigen“, so Detlef Tanke, Vorsitzender des Regionalverbands Großraum Braunschweig, vor den Landtagsabgeordneten der Region am Mittwoch, 11. Januar. Der Verband hat nach der Wahl im Oktober die neu gewählten Abgeordneten sofort zum Austausch eingeladen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Regionalverbands vom heutigen Donnerstag hervor.



Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten möchte der Verband etwa die Energiewende voranbringen. „Wir brauchen einen Turbo. Effizient sind wir nur, wenn wir die Anlagen auf einigen Flächen konzentrieren und nicht für jede einzelne Anlage eine neue Stromleitung legen müssen. Nachhaltig sind wir nur, wenn wir Flächen nutzen, die wir nicht für Anderes brauchen. Schnell sind wir nur, wenn alle Beteiligten Rechtssicherheit haben“, so Tanke.

Mehr Fördergelder notwendig


Um die Mobilitätswende in der Region voranzubringen, fordert der Verband vom Land mehr Finanzmittel für den Öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere für das Busangebot. Die Abgeordneten sollen gemeinsam mit dem Verband dafür sorgen, dass die Landesregierung beispielsweise ihre Ankündigungen für die Förderung von Bedarfsbus-Angeboten spätestens zum Jahr 2024 umsetzt. Verbandsdirektor Ralf Sygusch appelliert an die Abgeordneten: „Gemeinsam müssen wir den Menschen ein attraktives Gesamtangebot von klimafreundlichen Formen der Mobilität aus Bahn-, Bus- und On-Demand-Verkehren, dem Rad sowie dem Auto machen.“ Auch darüber, wie Deutschlandticket und die Erhöhung der Regionalisierungsmittel sich auf die Finanzierungssituation des ÖPNV auswirken, tauschten sich Verbandsspitze und Abgeordnete aus. Der Regionalverband bringe seine Expertise in den Bereichen Regionalplanung, Klimaschutz, Mobilität und regionaler Vernetzung gerne auf Landesebene ein, betonen Tanke und Sygusch. Er will auch künftig weiter den Austausch vorantreiben.


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