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Reiten am Heidbergsee - Stadtbezirksrat lenkt ein

von Anke Donner


Vielleicht darf am Heidberg doch geritten werden. Ein Ortstermin soll nun zur Entscheidungsfindung beitragen. Foto: Robert Braumann
Vielleicht darf am Heidberg doch geritten werden. Ein Ortstermin soll nun zur Entscheidungsfindung beitragen. Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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27.05.2017

Braunschweig. Nachdem die SPD-Fraktion in der Stadtbezirksratssitzung vom 8. März bereits ein vollständiges Reitverbot am Heidbergsee forderte, erklärte die Verwaltung, dass dies im Heidbergpark grundsätzlich verboten sei. Auch für die Zukunft seien dort keine Reitwege geplant. Nun könnte es sein, dass das Reiten doch erlaubt wird- jedoch nur auf Grünflächen.


Wie die CDU Braunschweig nun mitteilte, hatte sich nach der Sitzung des Bezirksrats Melverode/Heidberg eine neue Entwicklung zum Thema Pferde am Heidbergsee ergeben. Das Thema sei im Rahmen der Sitzung noch einmal kontrovers diskutiert worden. Zu Beginn der Sitzung haben sich nach dem Aufruf von Michael Berger, Reiter und Landtagskandidat der CDU in Braunschweig West mehrere betroffene Reiter und Vertreter der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer Deutschland (VFD) eingefunden und die Mitglieder des Bezirksrats auf die Bedeutung der Nutzung des Heidbersees mit Pferden aufmerksam gemacht. Es gab große Einigkeit darüber, dass die Nutzung der Anlage durch Pferde weder Schäden an Wegen noch Verschmutzungen durch Pferdeäpfel verursachen darf.

Nach einer ausführlichen Debatte Stimmte der Bezirksrat dem Antrag der CDU mit einem Änderungsantrag der Grünen mehrheitlich zu. Folgende Lösung kam dabei heraus:

Das Reiten auf den Fuß- und Radwegen ist generell am Heidbergsee nicht erlaubt, da diese dadurch beschädigt werden. Auf den Grünflächen ist die Lage anders. Zur genauen Klärung wird die Stadt die Örtlichen Verbände (unter anderem die VFD) zu einem Ortstermin einladen. Dabei sollen die Rechtslage und zukünftige Möglichkeiten zum Reiten im und am Heidbersee besprochen werden. Wer sich dabei einbringen möchte, sollte sich an die Stadt oder den VFD wenden.


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