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Ringgleis – Arbeiten gehen voran

von Robert Braumann


Foto: Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

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02.02.2015


Braunschweig. Schon vor einigen Wochen berichtete BraunschweigHeute.de über die Arbeiten am Industriepfad. Es sind alle Container aufgestellt und die Arbeiten rund um das Ringgleis schreiten voran.

Am ehemaligen Westbahnhof ist im Zuge der Gesamtentwicklung des Areals im Dezember ein "Industriepfad" eingerichtet worden. Dabei handelt es sich um ein Informationssystem in Gestalt von fünf Stahlobjekten- Es soll an die Industrie-, Bahn- und Stadtteilgeschichte im Bereich der früheren Bahnanlagen erinnert. Die Stahlobjekte sind rost-rotbraun wie Güterwaggons der Deutschen Bahn. Die Container bilden den dreidimensionalen Rahmen für vier übergeordnete Themen: Braunschweiger Ringgleis, Industrie, Leben und Arbeiten sowie Jödebrunnen und Kontorhaus. Sie werden jetzt nach und nach mit Ausstellungsobjekten bestückt. Eine wichtige Rolle spielen Materialien und Erzeugnissen, die in den Fabriken im westlichen Ringgebiet hergestellt wurden. Informationen zu den Themenfeldern in Form von Abbildungen, Tafeln und Textauszügen runden das Angebot ab. Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 108.000 Euro. Davon wird die Hälfte mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.



Einiges ist schon wieder fertig


Fertig gestellt und bereits freigegeben wurde auch ein neuer Fuß- und Radweg von der Büchnerstraße zur Straße "Am Jödebrunnen".





Dieser Weg führt am Jödebrunnenbecken und am historischen Kontorhaus der früheren Firma „Fr. Brachvogel“ entlang. Auch an diesen Objekten finden Sanierungsarbeiten statt. (BraunschweigHeute.de berichtete) Er bietet Fußgängern und Radfahrern eine neue Verbindung zwischen Westbahnhof und Weststadt.



Planungen gehen weiter


Industriepfad, Wegeverbindung, Kontorhaus, Jödebrunnen und der "Garten ohne Grenzen" sollen Anfang Mai der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ideen dazu sind weiterhin willkommen. Der Sanierungsbeirat befasst am Donnerstag, 5. Februar, ab  18:30 Uhr im Quartierszentrum (Saal), Hugo-Luther Straße 60a, mit dem Thema.



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